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Schnelles Internet für jeden Bauernhof

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Tirschenreuth. Die Kreisstadt lässt sich die Glasfaserversorgung der umliegenden Weiler rund sieben Millionen Euro kosten. Im Frühjahr 2022 geht es los. Jetzt wurde der Vertrag mit dem Netzbetreiber bisping & bisping unterzeichnet.

Bürgermeister Franz Stahl (sitzend, rechts) und der Geschäftsführer der Netzbetreiberfirma bisping & bisping, Johannes Bisping (sitzend, links) unterzeichneten den Kooperationsvertrag. Foto: Stadt Tirschenreuth

Jetzt kann es los gehen: Mit der Vertragsunterzeichnung kann der Netzbetreiber nun in die Planungen des vierten Ausbauverfahrens für Tirschenreuth einsteigen. Bei der Erschließung der weißen Flecken werden vor allem Dörfer, Weiler und Einzelgehöfte um Tirschenreuth an die Datenautobahn angeschlossen.

Kreisstadt investiert fast sieben Millionen Euro

Im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung hatte sich der Stadtrat Tirschenreuth am 26. November 2020 für das Unternehmen bisping & bisping als Netzbetreiber im vierten Ausbauverfahren entschieden. In dieser Woche wurde nun der Kooperationsvertrag durch Bürgermeister Franz Stahl und dem bisping-Geschäftsführer Johannes Bisping unterzeichnet.

Die Umsetzung wird voraussichtlich im kommenden Frühjahr starten und zwei Jahre dauern. Die Kommune investiert dafür rund 6,9 Millionen Euro. Bund und der Freistaat Bayern schießen rund 6,1 Millionen Euro zu.

96 Haushalte werden mit Glasfaserkabel versorgt

Durch die Verlegung von 76 Kilometer Glasfaserkabel erreicht das schnelle Internet künftig 96 Haushalte in den Dörfern und Weilern rund um die Kreisstadt. In diesen weißen Flecken werden gegenwärtig Downloadgeschwindigkeiten von weniger als 30 Mbit pro Sekunde erreicht. Nach Abschluss des Ausbaus werden Leistungen bis zu einem Gbit/s möglich sein.

Mit Glasfaser bis in Haus werden dabei die Ortsteile Gebhardshöhe, Großklenau, Haidhof, Hendlmühle, Höfen, Holzmühle, Mooslohe (teilweise), Pilmersreuth am Wald, Pilmersreuth an der Straße (teilweise), Rosall, Rothenbürg (teilweise), Tröglersreuth, Wondrebhammer und weitere Einzelgehöfte versorgt.

Im Zuge der Erdarbeiten werden rund 119 Kilometer Leerrohre verlegt, um zukünftig weitere Adressen an die Hauptachsen des Glasfasernetzes Tirschenreuth anschließen zu können.

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