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Schnelles Internet in Waldthurn

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Waldthurn. Die Entscheidung ist gefallen! Die Deutsche Telekom hat die öffentliche Ausschreibung für den Internet-Ausbau in Waldthurn gewonnen. "Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite", sagte Bürgermeister Josef Beimler. So kann für die Bürger und Unternehmen in Kürze der begehrte Zugang zum schnellen Internet ermöglicht werden.

Von Tanja Pflaum

Rathaus Waldthurn, Breitbandausbau, Schnelles Internet, Vertragsunterzeichnung Im Beisein von Bezirkstagsvizepräsident Lothar Höher (links) unterzeichneten der Waldthurner Bürgermeister Josef Beimler (rechts) und der Vertreter der Deutschen Telekom, Enrico Delfino, den Vertrag zum Ausbau der Breitbandversorgung.

Zur Vertragsunterzeichnung war Enrico Delfino (Telekom Deutschland GmbH) eigens nach Waldthurn gekommen. "Wir danken dem Markt Waldthurn für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns darauf, das Projekt zügig anzugehen", fügt Delfino als Verantwortlicher für den Breitbandausbau in der Region an. Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein.

Parallel wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt, Material bestellt und Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und die Multifunktionsgehäuse aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz. In der Regel können die Kunden bereits zwölf Monate nach Vertragsunterzeichnung die Anschlüsse nutzen. Ab spätestens April 2017 können dann 288 Haushalte Anschlüsse mit Geschwindigkeiten von bis zu 200 Mbit/s buchen. Die Telekom wird rund 45 Kilometer Glasfaserkabel verlegen, vier Multifunktionsgehäuse und sechs Glasfasernetzverteiler aufstellen oder mit neuester Technik ausstatten. Für 86 Gebäude ist im Rahmen des Ausbaukonzeptes eine Sonderlösung vereinbart – hier wird das Glasfaserkabel bis in die Häuser verlegt.

Gestartet wird sobald der unterzeichnete Vertrag in Bonn gegengezeichnet wurde, führte Delfino aus. "Die Vorplanungen laufen aber bereits jetzt an", versicherte der Vertreter der Telekom. Momentan stehen viele Aufträge an, erklärte er weiter. Die meisten Verzögerungen entstehen aber durch die Dienstleister, die die Aufträge ausführen. Demnächst werden noch die Nutzungsvereinbarungen mit den Hauseigentümern abgeschlossen, die "direkt verkabelt" werden. Dazu werden diese von der Telekom kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Daten weitergegeben hat.

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