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Schule digital: Endlich mehr Tempo!

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Eschenbach. Homeschooling macht Top-Internetanschluss unverzichtbar. Zeit wurde es also für einen Temposchub des Schulinternets der Markus-Gottwalt-Schule.

Die Markus-Gottwalt-Schule in Eschenbach kriegt schnelles Internet! Gute Nachrichten gerade in Zeiten von Home-Schooling wie auch Rektor Wolfgang Bodensteiner und Hausmeister Udo Drechsler finden. Bild: Jürgen Masching.

Schritt für Schritt zu schnellerem Internet. Die Schüler lernen über Distanzunterricht, die Markus-Gottwalt-Schule (MSG) rüstet nach: Im Zuge der Straßensanierung der Jahnstraße haben die Verantwortlichen grundlegende Voraussetzungen für Glasfaseranschlüsse geschaffen. Statt mit VDSL ist die Schule neuerdings per Glasfaser ans weltweite Internet angeschlossen - und damit deutlich mehr Tempo. Gerade in Corona-Zeiten kommt dieser Schub wie gerufen.

Rektor Wolfgang Bodensteiner ist seit vier Jahren an der MGS und hat persönlich miterlebt, wie sich der Internetanschluss an der Schule entwickelt und gesteigert hat. „Wir haben hier mit einem DSL-Anschluss und acht Megabit angefangen. Irgendwann sind wir zu 16 Megabit gewechselt. Bis vor wenigen Tagen waren wir noch am VDSL-Netz angeschlossen, mit Bandbreiten von 100 Megabit im Download und 40 Megabit im Upload“, erzählt der Schulleiter.

Jetzt ist die Schule per Glasfaser und FTTH ans Netz angebunden. Das Kürzel steht für „Fiber to the Home“ – also für einen Glasfaseranschluss, der bis in das Gebäude reicht. „Weil damit kein klassisches Kupferkabel mehr das Tempo bremst, sind Geschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde möglich, also zehnmal mehr als bisher“, erklärt Bodensteiner. 

Damit die Verbindung zwischen diversen Serverschränken im Schulgebäude nicht zum Nadelöhr wird, wurde im Zuge des neuen Hausanschlusses auch die hausinterne Verkabelung auf Glasfaser umgestellt. „Bei der Installation der Glasfaser-Infrastruktur unterstützten uns für die präzisen Spleiß Arbeiten an den Glasfasern die Firma Elektrotechnik Färber aus Amberg, die Planung übernahm unser IT-Verantwortlicher Alexander Pospiech. Die Koordination lag bei Hausmeister Udo Drechsler in den besten Händen.“

Corona vergeht - interaktiver Unterricht bleibt

100 Megabit Download, 40 Megabit Upload – das klingt flott, reicht für eine Schule mit Mittlerem-Reife-Anspruch heute aber längst nicht mehr aus, wie der Rektor erzählt. Im Unterricht wird immer mehr auf mediale Inhalte umgerüstet. Das heißt, es werden mehr Videos gezeigt und es wird mehr auf Plattformen gearbeitet, die höhere Bandbreiten benötigen. 

„Auch das Upload-Tempo wird immer wichtiger, weil die Schule gerade im Zuge des Homeschoolings während Corona immer mehr Inhalte in ihre eigene Cloud lädt, die die Schüler dann von Zuhause aus abrufen können“, so Bodensteiner.

Mehr Unterricht per Internet, mehr interaktive Schule – nach den guten Erfahrungen während der Corona-Krise soll diese Idee auch in Zukunft weiter ausgebaut werden. Viele Kolleginnen und Kollegen haben ganz neue Erfahrungen gemacht, mit den Schülern digital zu arbeiten, erzählt der Rektor. Diese positiven Erkenntnisse sollen auch zukünftig praktiziert und gelebt werden.

„Die Gestaltung des digitalen Wandels an unserer Schule ist eine große Aufgabe, die bereits auf einem sehr guten Weg ist. Die Herausforderung besteht vor allem darin, die aktuell vorhandene IT-Ausstattung, die dank verschiedener Fördergeldern angeschafft werden konnte, sinnvoll und pädagogisch effektiv einzusetzen“, sagt der Rektor. 

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