Schwester Maurita feiert 85. Geburtstag im Kloster Mallersdorf

Döllnitz/Mallersdorf. Schwester Maurita feierte ihren 85. Geburtstag im Kloster Mallersdorf mit Mitschwestern und Verwandten aus ihrer Heimat Döllnitz.

Schwester Maurita im Kloster mit den Gratulationsrosen. Foto: Sieglinde Schärtl

Ein außergewöhnlicher Festtag wurde im Kloster Mallersdorf begangen, als Schwester Maurita, gebürtige Theresia Rieder, ihren 85. Geburtstag feierte. Die Zeremonie vereinte nicht nur die Mitschwestern, sondern auch Verwandte, die aus der gesamten Oberpfalz, insbesondere aus ihrem Geburtsort Döllnitz, kamen, um diesem besonderen Anlass beizuwohnen.

Ein Leben gewidmet dem Glauben und der Gemeinschaft

Geboren am 18. Mai 1939 als fünftes Kind von Katharina und Adolf Rieder, dem ehemaligen Bürgermeister von Döllnitz, verbrachte Schwester Maurita ihre Kindheit auf einem Bauernhof, umgeben von Geschwistern und Tanten. Nachdem sie in Döllnitz die Volksschule besucht hatte, trat sie dem Kloster in Mallersdorf bei und schloss dort ihre Ausbildung erfolgreich ab. Besonders geprägt wurde sie durch ihren Onkel, Monsignore Mauritius Rieder, der 34 Jahre als Superior im Kloster Mallersdorf tätig war.

Nach ihrem Noviziat im Jahr 1961 widmete sich Schwester Maurita der Erziehung von Kindern– zuerst 16 Jahre lang als Erzieherin im Kindergarten und anschließend 18 Jahre im Kinderheim. Ihre Verbundenheit mit dem Ordenshaus führte sie schließlich zurück ins Mutterhaus der Mallersdorfer Schwestern, wo sie seit den letzten 28 Jahren Dienst an der Pforte verrichtet.

Die Generalleitung sowie ihre Mitschwestern sprachen ihr “ein herzliches und dankbares Vergelts Gott für ihren treuen, engagierten und überzeugenden Einsatz in der Ordensgemeinschaft und für die vielen Menschen, denen sie Gutes getan hat” aus.

Die Familie – ein zentraler Wert in Schwester Mauritas Leben

Schwester Maurita im Kreise ihrer Familie, die mit ihr im Kloster Mallersdorf den 85. Geburtstag feierte. Foto: Sieglinde Schärtl

Tief berührt zeigte sich Schwester Maurita davon, dass ihre Familie den weiten Weg auf sich nahm, um diesen besonderen Tag mit ihr zu feiern. “Dass ihre Verwandten zum Jubeltag kamen, darüber freute sie sich besonders, denn die Familie ist ihr sehr wichtig”, zeigte sich auch in der großen Beteiligung. Ihre Schwester Mathilde, die in Kötschdorf lebt, sowie weitere Familienangehörige aus Matzlesrieth und Böhmischbruck bleiben eng mit ihr verbunden.

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