Schwierige Saison: Bei den Young Blue Devils spielte Corona immer mit

Weiden. Nachdem auch die Blue Devils in den Play Offs die Segel streichen mussten, herrscht jetzt Ruhe auf dem Eis. Zeit für die Weidener Nachwuchsteams, um die abgelaufene Saison Revue passieren zu lassen.

Für den Blue-Devils-Nachwuchs ist eine von der Pandemie geprägte Saison zu Ende gegangen. Foto: Englmeier

Auch diese Saison wurde einzig und allein von Corona bestimmt. Masken auf, Masken ab, Tests ohne Ende, Stadionverbot für Ungeimpfte, jede Menge Hygieneregeln und ständige Änderungen der Vorgaben. Die Spielregeln auf dem Eis waren auch für Laien oft einfacher zu verstehen als die Coronaregelungen. Trotzdem konnte die Saison einigermaßen durchgezogen werden. 

Jetzt ist sie aber abrupt beendet worden, da die erste Mannschaft in den Play offs ausgeschieden ist, obwohl ihnen alle Young Blue Devils fest die Daumen gedrückt haben. Aber was soll es, viele werden auch die Pause bis zum Sommertraining brauchen und genießen. Die Betreuer, die Eltern als Fahrdienst, die Trainer und und und haben jetzt plötzlich wieder mal Zeit für ganz andere Dinge.

Nachwuchsteams absolvierten 126 Spiele

Insgesamt 126 Spiele absolvierten die Teams von der U 7 bis zu U 20. 23 Partien mussten wegen Coronaerkrankungen der Weidener oder der gegnerischen Mannschaft abgesagt werden. Neun Matches konnten wegen fehlender Zeit nicht mehr nachgeholt werden. Am schlimmsten traf es hier die U 20 Junioren, die die Saison nur mit 27 statt 32 Spielen beenden mussten. Auch die U 17 Jugend konnte drei Begegnungen nicht nachholen. 

19.000 Kilometer auf Achse

Die Nachwuchsteams legten zu den Auswärtsspielen knapp 19.000 Kilometer zurück. Und das immer ohne Probleme, kein Stau, kein Verkehrsunfall oder extreme winterliche Verhältnisse. Der Schutzengel war immer zur Stelle und brauchte nie eingreifen. Die kürzeste Anreise dürfte nach Amberg gewesen sein, die weiteste von rund 380 Kilometer bis nach Ravensburg. Siebenmal mussten die Mannschaften dabei auswärts übernachten, da sich wegen des Doppelspieltages keine Rückfahrt lohnte.

Sportlich war man nicht unbedingt immer vom Erfolg verwöhnt. Es gab doch ein paar herbe Niederlagen zu verzeichnen. Doch alle Mannschaften versuchten ständig alles, auch wenn der Gegner mal klar überlegen war. Aber das ist beim Fußball auch nicht anders. 

Pro Match zwölf Strafminuten

Und im Eishockey gibt es halt auch mal Strafen, so auch für die Young Blue Devils. Knapp zwölf Strafminuten wurden durchschnittlich kassiert. Aber: Die U 15 Schüler schafften es im Spiel gegen Regensburg tatsächlich, ohne Strafzeit das Spiel zu beenden.

So manches Team hatte mit Verletzungspech zu kämpfen. Bei den Junioren fielen innerhalb einer Woche vier Verteidiger wegen verschiedenster Blessuren aus. Auch die Schüler und Jugend hatten in der zweiten Saisonhälfte mehrere Ausfälle zu verkraften. Nach aktuellem Stand sind diese Spieler jetzt aber wieder wohlauf.

Das kurioseste Saisontor

Nicht vergessen werden sollte das wohl kurioseste Saisontor. Der Spieler schießt aufs Tor, der Puck springt von der Kelle des Goalies ab, der Spieler dreht enttäuscht ab, da er nicht getroffen hat. Doch auf der Spielerbank erfährt er vom Torerfolg. Was war passiert? Der Puck war an die Plexiglasscheibe hinter dem Tor geprallt, dann von dort zurück an den Rücken des Goalies gesprungen und dann unhaltbar ins Tor getrudelt.   

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