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Senioren-Servicehaus mit Wohlfühlfaktor: Wohnen im Alter

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Neusorg. Auf Einladung der Seniorenfachstelle des Landkreises und des Kreisseniorenbeauftragten Ludwig Spreitzer besichtigten die Seniorenbeauftragten der Städte, Märkte und Gemeinden das Senioren-Servicehaus in Neusorg dabei wurden Themen wie das neue Pflegestärkungsgesetz und die verschiedenen Wohnformen im Senioren-Servicehaus. 

Seniorenbeauftragte, Neusorg, Service-Center

Zum 1. Januar 2017 tritt das neue "Pflegestärkungsgesetz 2" in Kraft. Bei Kaffee und Kuchen erklärte Evelin Schrems, Pflegeberaterin der AOK Tirschenreuth, die Neuerungen: Die Leistungen von drei Pflegestufen ändern sich in fünf Pflegegraden. So ermöglicht der neue Pflegebedürftigkeitsbegriff mit fünf Pflegegraden eine individuellere Einstufung mit passgenauren Leistungen der Pflege. Bewertet werden sechs Module: Mobilität, Kognitive und kommunikative Fähigkeiten, Verhaltensweisen und psychische Problemlagen, Selbstversorgung, Bewältigung und selbständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen, Gestaltung des Alltagsleben und sozialer Kontakte.

Durch die Reform wird aber kein bisheriger Leistungsbezieher schlechter gestellt"

machte Evelin Schrems deutlich. Maßgeblich für die Begutachtung wäre nämlich immer der Zeitpunkt der Antragstellung: Alle Anträge die 2016 gestellt werden, sind nach altem Recht zu begutachten.

Wohnformen im Senioren-Servicehaus nach belieben angepasst

Die Seniorenbeauftragten waren natürlich auch nach Neusorg gekommen, um das Senioren-Servicehaus näher kennenzulernen und sich über die Angebote zu informieren. Einrichtungsleiterin Tina Ahrendt stellte den Senioren die beiden Wohnformen - PflegeWohnen und ResidenzWohnen - vor: Im Pflegewohnen wird das sogenannte „Hausgemeinschaftsmodell“ umgesetzt. Dabei richtet sich Pflege und Betreuung ganz nach den Bedürfnissen der Bewohner. Um eine familiäre und angenehme Atmosphäre zu schaffen, ist das Haus in kleine überschaubare Wohngruppen aufgeteilt. Die stationäre Versorgung mit Pflege und Betreuung wird rund um die Uhr gewährleistet. Das ResidenzWohnen hingegen befindet sich in einem separaten Bereich des Gebäudekomplexes mit 14 geräumigen behindertengerechten Wohnungen, ausgestattet mit einem gemütlichen Wohnbereich, einem Schlafzimmer und einer Küche sowie einer Nasszelle. Die Bewohner haben so die Möglichkeit ihren Lebensalltag selbständig zu gestalten.

Bei einem abschließenden Rundgang durch die Räumlichkeiten konnten sich die Seniorenbeauftragten selbst ein Bild vom gemeinsamen Alltagsleben im Heim machen.

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