Mehr Sicherheit für Einsatzkräfte

Windischeschenbach. Das Bayerische Simulations- und Trainingszentrum für besondere Einsatzlagen in Windischeschenbach nimmt Gestalt an. Jetzt gibt Fördermittel dafür. 

BRK Landtag Mittelfreigabe
Das Simulations- und Trainingszentrum in Windischeschenbach bekommt eine Förderung! BRK-Präsident Theo Zellner neben dem THW-Landesbeauftragten Dr. Voß während der Sitzung des Haushaltsausschusses. Bild: BRK-Landesgeschäftsstelle.

„Es ist ein wichtiger Schritt zur Verwirklichung des Simulations- und Trainingszentrums für Einsatzkräfte der bayerischen Hilfsorganisationen“, freut sich BRK-Präsident Theo Zellner über die Zusage von Fördermitteln für die Erstausstattung. Einstimmig hat der Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen des Bayerischen Landtags dafür entschieden.

Das Bayerische Rote Kreuz und der Malteser Hilfsdienst haben das Zentrum maßgeblich konzipiert. Das Projekt hat die Sprecher aller Parteien im Haushaltsausschuss überzeugt. Sie sagten dauerhaft ihre Unterstützung zu.

Unsere Einsatzkräfte, die in den letzten Jahren immer neuen Einsatzszenarien wie zum Beispiel dem Amoklauf von München oder auch den Terroranschläge von Ansbach und Würzburg ausgesetzt waren, werden in Windischeschenbach gemeinsam mit der Bayerischen Polizei künftig für solche speziellen Lagen üben und trainieren“

sagt der BRK-Präsident am Rande der Ausschuss-Sitzung in München. „Wir freuen uns, dass die Sicherheit unserer Einsatzkräfte fraktionsübergreifend einen solch hohen Stellenwert einnimmt“.

Erfahrungsaustausch zwischen Polizei, BRK, Feuer- und Bundeswehr

Geplant ist, das Zentrum mit einer hochmodernen Simulationsanlage in einer Trägergesellschaft unter Beteiligung von ASB, BRK, MHD, JUH und THW zu errichten und es den ehren- und hauptamtlichen Einsatzkräften aller im Freistaat tätigen Hilfsorganisationen und Verbänden sowie den Kräften der Bayerischen Polizei zu gemeinsamen Übungen zu öffnen.

In die Konzeption und Umsetzung werden nicht nur die Erfahrungen der Hilfsorganisationen einfließen, sondern auch die der Polizei, der Feuerwehren und der Bundeswehr. Ein entsprechendes Vernetzungskonzept liegt bereits vor.

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