Wirtschaft

[Sonntagsfrage] Homeoffice oder Büroalltag?

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Altenstadt/WN. Wie geht es nach der Aufhebung der Home Office-Pflicht weiter? Müssen die Mitarbeiter wieder ins Büro kommen, bleiben sie im Homeoffice oder ist eine Hybrid-Lösung möglich? Ein Beispiel und die Frage: Wie läuft das bei euch?

Über ein Jahr schon stellt das Corona-Virus die Welt Kopf. Aktuell sind die Inzidenzwerte aber niedrig und eine vorsichtige Rückkehr zur Normalität in greifbarer Nähe. Deshalb ist seit dem 30. Juni die Homeoffice-Pflicht für Arbeitgeber aufgehoben.

Ein Beispiel: Von den rund 50 Mitarbeitern der puzzle & play GmbH waren im letzten Jahr nur etwa fünf regelmäßig weiterhin im Büro. Dabei geht es um Arbeit, die nicht einfach von zu Hause aus erledigt werden kann - wie die Abwicklung von Retourepaketen und die Postbearbeitung. "Mittlerweile kommen ab und an wieder mehr zurück nach Altenstadt, wenn auch nicht jeden Tag", wie Nina Lenfers, Sprecherin der Puzzle & play GmbH mitteilt.

Mobiles Arbeiten auch schon vor Corona möglich

Dadurch, dass alle Mitarbeiter auch vor Corona bereits mit Laptops ausgestattet waren, war mobiles Arbeiten prinzipiell bereits von Beginn der Pandemie an möglich, wie es aus dem Unternehmen heißt. Vorher haben aber nur vereinzelt Personen von Zuhause aus gearbeitet, hauptsächlich Kollegen im Kundenservice sowie ein Softwareentwickler, der zeitweise sogar aus dem Ausland gearbeitet hat. "Der Großteil war aber täglich vor Ort im Büro in Altenstadt", erklärt Lenfers.

"Rückblickend hat sich das mobile Arbeiten bei puzzleYOU gut bewährt", zieht das Unternehmen Bilanz. Die Mitarbeiter berichten von einer erhöhten Produktivität in ihrer häuslichen Umgebung. "Dennoch gibt es Kollegen, die den persönlichen Kontakt vermissen, persönliche Besprechungen und eine Abwechslung möchten. Videokonferenzen können das nicht immer 1:1 ersetzen", berichtet Lenfers. Doch wie geht es jetzt weiter?

Das beste aus beiden Welten zusammenbringen

PuzzleYOU hat sich dazu entschieden, es jedem selbst zu überlassen, wo man arbeiten möchte. "Einen Platz im Büro bieten wir jedem weiterhin an." Es wird aber sehr wahrscheinlich wieder auch vor-Ort-Termine und -zusammenkünfte geben – je nach Thema und Projektteam kann das zwischendurch schon effizienter sein. Die Puzzle & play GmbH in Altenstadt/WN ist jedenfalls von der Hybrid-Lösung überzeugt und will das Beste aus beiden Welten zusammenbringen.

Ein großer Vorteil im Home-Office: Die Kollegen sparen jede Menge Sprit und Fahrzeit, wenn sie von zu Hause aus arbeiten. "Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für den Geldbeutel", heißt es aus dem Unternehmen. Die ruhigere Umgebung ermögliche auch ein zum Teil ungestörteres Arbeiten als in den Büros mit allen Kollegen: "Für uns als Arbeitgeber ist das auch gut, denn entspanntere und motiviertere Mitarbeiter sind produktiver."

Lieber Home-Office oder Büroalltag? 

Wie sieht dein ideales Arbeitsmodell aus? Wo arbeitest du produktiver? Welches Fazit ziehst du aus deinen Erfahrungen? Glaubst du die Corona-Pandemie hat die Arbeitsweise langfristig verändert? Diskutiere gerne mit und schreibe deine Meinung in die Kommentare!

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