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Sperre der Bundesstraße 299: Notweg für die Bewohner der Scheibe

Krummennaab. Zumindest einen Teilerfolg erreichte die Gemeinde bei der Sperre der Bundesstraße 299.

Es bleibt dabei: Die Ampelkreuzung bei Krummennaab bleibt gesperrt. Foto: Udo Fürst

Bürgermeisterin Marion Höcht hat immerhin für die Bewohner des Ortsteils Scheibe eine gute Nachricht: „Wir bekommen ab Dienstag nächster Woche eine Notlösung. Die Autofahrer, die von und zur Scheibe fahren müssen, können das dann auf einem Notweg tun.“ Dies sei beim Ortstermin der Gemeinde mit dem Straßenbauamt vereinbart worden, sagt Höcht gegenüber dem OberpfalzECHO.
Siehe dazu auch den Bericht: https://www.oberpfalzecho.de/beitrag/sperre-der-b-299-bei-krummennaab-sorgt-fuer-aerger

Kreuzung bleibt dicht

Leider könne aber die zumindest teilweise Öffnung der Ampelkreuzung am Ortseingang von Krummennaab nicht umgesetzt werden. „Das wäre einfach zu gefährlich für die Arbeiter dort.“ Dies habe sie beim Ortstermin selbst erleben müssen. „Trotz der für jeden deutlich ersichtlichen Sperrung fahren da immer wieder Autos durch. Meist sind sie auch zu schnell und hupen sogar noch“, wundert sich die Bürgermeisterin über die Dreistigkeit mancher Verkehrsteilnehmer.

Sechs bis sieben Wochen

Für die Krummennaaber selbst sei das aber nicht ganz so dramatisch. Die Einheimischen könnten ja zum Beispiel über Burggrub oder am Friedhof vorbei nach Erbendorf gelangen. Außerdem habe ihr die Baufirma zugesichert, die Arbeiten so schnell wie möglich abzuschließen. „In sechs bis sieben Wochen sollte die Straße wieder frei befahrbar sein“, hofft Marion Höcht. Bis dahin müsse man einfach in den sauren Apfel beißen und manchen Umweg in Kauf nehmen.

Polizei kassiert ab

Die Sperrung war noch keine drei Tage alt, als die Polizei auch schon die Schleichwege rund um Krummennaab kontrollierte. Wie mehrere Betroffene berichteten, haben die Beamten von jenen 60 Euro kassiert, die dort unberechtigt unterwegs waren. Dabei passierte den Beamten allerdings ein Missgeschick: Sie fuhren ihr Auto in einer Wiese bei Lehen fest und mussten gerettet werden.

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