SpVgg SV steckt in der Abstiegszone fest

Weiden. Der mit hohen Erwartungen in die Saison gegangene Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden muss kleinere Brötchen backen. Mit lediglich sechs Punkten aus bislang sechs absolvierten Spielen hängen die ambitionierten Schwarz-Blauen vorerst in der Abstiesgszone fest.

Von Stephan Landgraf/SpVgg SV-Presse

Mit Schuld dafür war die 1:4 (1:1)-Heimniederlage am Samstag vor lediglich 250 Zuschauern gegen den SV Erlenbach, der die erneut alles andere als überzeugenden Gastgeber in der Endphase mustergültig auskonterten.

Den Weidenern kann man den Kampfgeist sicherlich nicht absprechen, aber spielerisch offenbarte die Elf von Trainer Tomas Galask wie schon bei der Niederlage im Derby gegen Amberg und davor gegen den Würzburger FV viele Schwächen. Zudem machte die Defensive erneut einen alles andere als sattelfesten Eindruck, was sicherlich der Tatsache geschuldet war, dass die Innenverteidiger Alexander Jobst (verletzt) und Andreas Wendel (Rot-Sperre) gegen Erlenbach fehlten. Die für die beiden eingesetzten Tobias Plössner und Dennis Paulus machten ihre Sache zwar gut, dennoch fehlte der SpVgg SV im Spiel gegen den Ball die nötige Konsequenz.

Wir haben bis zur 70. Minuten gekämpft und dann die Gegentreffer kassiert,

analysierte Galasek. Seine Mannschaft war vom Anpfiff weg enorm verunsichert, so kamen die Gäste immer besser ins Spiel. Zunächst scheiterte jedoch Josef Rodler vor Keeper Christos Patsiouras und nach dem fälligen Eckball köpfte Lucas Hudec an den Pfosten (14.). Ein schneller Konter der Gäste über Fabian Neuberger, der Giulio Fiordellisi fand, führte zum unhaltbaren 1:0 (31.). Ein Schock für Weiden, das in der 45. Minute durch Ralph Egeter nach Pass von Ibrahim Devrilen aus 14 Metern das 1:1 gelang.

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Ralph Egeter (r.) gelang zwar gegen den SV Erlenbach das 1:1, doch am Ende stand die SpVgg SV erneut mit leeren Händen da. Foto: SpVgg SV/Werner Franken

Nach dem Seitenwechsel bemühte sich die SpVgg SV von Beginn an durch Egeter (46.), Schneider (52.) und Hudec (53.), aber ohne Erfolg. Danach verflachte die Partie. Bis in zur 67. Minute, als Patrick Badowski nach Zuspiel von Philipp Traut über rechts im Alleingang das 2:1 machte. Weiden reklamierte ein Abseits, aber der Schiedsrichter Andreas Heidt aus Nürnberg pfiff nicht. Das 1:3 erzielte erneut Patrick Badowski, der aus kurzer Distanz Keeper Forster zum 3:1 überwand. Der SV Erlenbach nutzte jede seiner Chancen zum Torerfolg. So versenkte Philipp Traut eine scharfe Hereingabe von Fiordellis zum 1:4-Endstand (84.).

„Wir müssen als Team zusammenhalten und uns am Mittwoch um 18.15 Uhr beim Toto-Pokal in Sorghof Selbstbewusstsein vor unserem nächsten Heimspiel am Samstag gegen Don Bosco Bamberg holen. Meine Mannschaft schwächelt unverständlich in Partien, wo wir zu Beginn nicht an eine Niederlage geglaubt hätten“, so Galasek.

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