SpVgg SV Weiden kassiert eine völlig unnötige Niederlage

Weiden. Enttäuscht kehrten die Bayernligakicker der SpVgg SV Weiden vom Mitaufsteiger TSV Kornburg zurück. Es setzte eine komplett unnötige 1:3-Niederlage.

David Bezdicka (blaues Trikot) erzielte das vorübergehende 1:1 (61.), das leider nicht lange Bestand hatte. Foto: Dagmar Nachtigall
David Bezdicka (blaues Trikot) erzielte das vorübergehende 1:1 (61.), das leider nicht lange Bestand hatte. Foto: Dagmar Nachtigall
Erol Özbay hatte beim Stand von 1:1 die Gästeführung auf dem Fuß, strauchelte aber, als er den Kornburger Keeper bereits ausgespielt hatte. Foto: Werner Franken
Erol Özbay hatte beim Stand von 1:1 die Gästeführung auf dem Fuß, strauchelte aber, als er den Kornburger Keeper bereits ausgespielt hatte. Foto: Werner Franken
Kaum Luft zum Atmen  ließen die Kornburger den Weidener Spielern. Foto: Werner Franken
Kaum Luft zum Atmen ließen die Kornburger den Weidener Spielern. Foto: Werner Franken
Getümmel vor dem Weidener Tor. Letztlich bereinigten die Gäste die Situation. Foto: Werner Franken
Getümmel vor dem Weidener Tor. Letztlich bereinigten die Gäste die Situation. Foto: Werner Franken
Foto: Dagmar Nachtigall
Foto: Werner Franken
Foto: Werner Franken
Foto: Werner Franken

Ein Punkt war das Ziel der SpVgg SV Weiden beim TSV Kornburg in der Partie am Mittwochabend. Am Ende gab es eine 1:3 (0:0)-Niederlage, die aufgrund der vielen Chancen in der ersten Halbzeit absolut nicht notwendig war. „In der ersten Hälfte haben wir es sehr gut gemacht, hatten viele Balleroberungen und Kontersituationen mit viel Laufaufwand. Leider hat uns das Abschlussglück gefehlt“, resümierte Co-Trainer Oliver Eckl, der an dieserm Abend für den verhinderten Trainer Rüdiger Fuhrmann an der Seitenlinie stand.

Eine Änderung

Die SpVgg SV trat nur auf einer Position anders an als beim 3:1-Sieg gegen Eltersdorf: Erol Özbay musste Kevin Grünauer Platz machen. Das Spiel war sehr ausgeglichen, doch Josef Rodler hätte an seinem Geburtstag bereits in der zehnten Minute die Führung erzielen können. Sein Distanzschuss ging am Tor vorbei. Kornburg hatte viel Respekt vor den kämpferisch gut
aufgelegten Gästen. Beide Neulinge bemühten sich, aber Weiden hatte die weit besseren Möglichkeiten. Unter anderem trudelte Pavel Panafidins Schuss aus 16 Metern knapp am Tor vorbei (38.). Zur Halbzeit wäre eine Weidener Führung absolut verdient gewesen.

TSV selbstbewusster

Nach dem Seitenwechsel wirkte der Gastgeber selbstbewusster, beiden Teams waren aber nun die hohen Temperaturen anzumerken. In der 59. Minute ging Kornburg durch einen Freistoß von Sebastian Schulik und seinem dritten Saisontor in Führung. Die Gäste waren aber davon wenig beeindruckt. Der für Rodler ins Spiel gekommene Erol Özbay eroberte den Ball, spielte zu Martin Ruda , der wiederum seinen Landsmann David Bezdicka bediente, der mit einem strammen Schuss das 1:1 (61.) erzielte. „Wir haben sehr gut auf den Gegentreffer geantwortet, zahlten aber am Ende bei zwei Standardsituationen Lehrgeld“, so der enttäuschte Trainer Eckl.

Özbay strauchelt

Zunächst aber hatten die Gäste vier Minuten nach dem Ausgleich sogar die Führung auf dem Fuß. Özbay hatte schon Kornburgs Keeper Arthur Ockert ausgespielt, verlor dann durch einen Kontakt mit dem Keeper das Gleichgewicht vor dem leeren Tor und der Ball kullerte ins Aus. Diesen Schock nutzte Kornburg im Gegenzug. Ein Freistoß von Frank Kirschner erwischte den völlig verdutzten SpVgg-Keeper Fabian Scharnagl auf dem falschen Fuß und es hieß 2:1 (66.). Nur fünf Minuten später sorgte Stanilslaus Herzel mit dem 3:1 (71.) für die Vorentscheidung.

„Extrem bitter“

Die SpVgg versuchte zwar bis zum Schluss alles, aber es blieb bei der vermeidbaren Niederlage. „Das ist extrem bitter, dieses Spiel müssen wir einfach gewinnen. Kornburg hat aus gefühlt zwei Chancen drei Tore gemacht. Wir haben in der ersten Hälfte keine Möglichkeit zugelassen. Die Chancen hatten wir wie zweimal Bezdicka. Er kam frei zum Schluss, solche Dinger müssen einfach rein“, sagte der tief enttäuschte sportliche Leiter Rüdiger Hügel nach der Partie.

Am Samstag trifft Weiden zu Hause erneut auf einen Mitaufsteiger. Gegen den FC Geesdorf, der gestern Ammerthal 0:2 unterlag, zählt für Hügel nur ein Sieg.

Deine Meinung? Hier kommentieren!

* Diese Felder sind erforderlich.