SpVgg SV Weiden plagen beim Nachsitzen in Cham enorme Personalsorgen

Weiden. Nachsitzen muss die SpVgg SV Weiden am Samstag um 14 Uhr, wenn sie zum Nachholspiel beim ASV Cham gastiert.

Kapitän Stefan Graf (blaues Trikot) will mit seinem Team nicht ohne Punkte aus Cham heimfahren. Das Foto zeigt eine Szene aus dem Hinspiel in Weiden, das der ASV mit 2:0 gewann. Foto: Dagmar Nachtigall
Kapitän Stefan Graf (blaues Trikot) will mit seinem Team nicht ohne Punkte aus Cham heimfahren. Das Foto zeigt eine Szene aus dem Hinspiel in Weiden, das der ASV mit 2:0 gewann. Foto: Dagmar Nachtigall
Trainer mit Weidener Vergangenheit: Faruk Maloku steht an der Seitenlinie des ASV Cham. Foto: Dagmar Nachtigall
Trainer mit Weidener Vergangenheit: Faruk Maloku steht an der Seitenlinie des ASV Cham. Foto: Dagmar Nachtigall
Dagmar Nachtigall
Foto: Dagmar Nachtigall

Die SpVgg SV Weiden geht in der Fußball-Bayernliga erst an diesem Wochenende in die Winterpause. Die Mannschaft von Trainer Rüdiger Fuhrmann muss noch am Samstag (14 Uhr) zum Nachholspiel beim ASV Cham antreten. Die geplante Freitagabendpartie war vor ein paar Wochen wegen Nebel abgesagt worden.

„Enorme Personalsorgen“

„Mein Team hat sehr gut trainiert und wenn es alles so umsetzt wie geplant und besprochen, werden wir in Cham nicht leer ausgehen“, ist der Coach von seiner Mannschaft überzeugt. Allerdings reist man mit argen Personalsorgen nach Cham, wo laut sportlichem Leiter Rüdiger Hügel nur ein Rumpfkader zur Verfügung stehen wird. „Es wird Zeit für die Winterpause. Die wollen wir zunächst vor allem regenerativ nutzen, ehe am 23. Januar schon wieder die Vorbereitung beginnt.“ Unter der Woche meldeten sich Stammtorhüter Fabian Scharnagl, Josef Rodler und David Bezdicka krank ab. Paul Weidhas und Martin Ruda fehlen verletzungsbedingt.

Am Abend Weihnachtsfeier

Wie Spielführer Sven Kopp versichert, werde man in Cham trotz aller Widrigkeiten alles raushauen. „Dann kommen wir auch mit der richtigen Stimmung zur Weihnachtsfeier am Abend.“ Einen weiteren Motivationskick sollten die Gäste auch durch die Tatsache bekommen, dass mit Faruk Maloku ein Weidener Eigengewächs als Trainer des ASV Cham am Spielfeldrand steht. Rüdiger Fuhrmann hofft, dass die Gastgeber seine Mannschaft nach ihrem Vorrundenerfolg (2:0) auch ein bisschen unterschätzt.

Davon allerdings will Maloku nichts wissen: „Weiden hat eine starke Mannschaft, die besser ist als ihr Tabellenplatz. Wir werden sie garantiert nicht auf die leichte Schulter nehmen.“

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