SpVgg SV Weiden überspringt Frohnlacher Hürde

Weiden. Zweiter Sieg in Folge: Der Fußball-Bayernligist SpVgg SV Weiden kommt langsam ins Rollen. Nach dem Derby-Sieg gegen die DJK Ammerthal holte sich die Mannschaft von Trainer Tomas Galasek am Samstagnachmittag vor 180 Zuschauern beim VfL Frohnlach ein 3:1 (1:1) und geht damit gut gerüstet ist das Heimspiel am Samstag um 14 Uhr gegen den Würzburger FV und ins Auswärts-Derby zum Schlager am Dienstag, 2. August, um 18.30 Uhr beim FC Amberg.

Von Stephan Landgraf/SpVgg SV-Presse

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Marco Kießling (in Blau) war in Frohnlach zweimal zur Stelle. Bild: SpVgg SV-Presse/Nachtigall

Mit gleich zwei Umstellungen wartete Weiden auf: Dennis Paulus begann für Alexander Jobst und Marco Kießling für Josef Rodler. Letzterer passte sich hervorragend in den Weidener Sturm ein. Die Frohnlacher wollten ihren Schwung aus der letzten Partie gegen den FC Amberg mitnehmen und starteten gleich sehr selbstbewusst. Christopher Autsch testete Dominik Forster mit einem Schuss aus 22 Metern (7.) und auch Philipp Schubert versuchte sich mit einem strammen Schuss nur eine Minute später.

In der zehnten Minute hatte Forster das Nachsehen, als ihm Rene Knie alleine gegenüberstand und er ausgespielt wurde. So stand es 1:0 für den Gastgeber. Langsam wachten die Weidener auf und so war es sechs Minuten später Marco Kießling, der durch die Gästeabwehr marschierte und rechts unten zum 1:1 vollendete. Es häuften sich Chancen auf beiden Seiten.

Nach dem Seitenwechsel waren beide Teams unverändert und nach einem etwas verhaltenen Beginn wurde Egeter unsanft von den Beinen im Strafraumeck geholt. Für Schiedsrichter Marcel Geuß ein klarer Foulelfmeter, doch die Frohnlacher haderten. Thomas Schneider erwies als eiskalter Vollstrecker zum 2:1 (54.). Nach dem Anstoß schnappt sich Schneider einen Fehlpass, Egeter verlängert auf Kießling und dieser verlud den heraus stürmenden Edemodu zum 3:1 (55.).

Schock bei den Weidenern nach der Großchance (87.) durch Kevin Hartmann und im Nachschuss durch Dominic Graf, hier merkte man Keeper Forster immer mehr eine Verletzung an.

Ich bin mir nicht sicher, ob das der Rücken oder die Leiste ist, das muss man in der kommenden Woche sehen,

sagte der Keeper.

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