SpVgg Weiden feiert Erfolgserlebnis

Weiden. Tiefes Durchschnaufen: Die Bayernliga-Fußballer der SpVgg SV Weiden haben am Samstagnachmittag im Heimspiel vor 290 Zuschauern endlich wieder ein Erfolgserlebnis gefeiert. Die Mannschaft um Trainer Tomas Galasek setzte sich gegen die DJK Dom Bosco Bamberg, die über weite Strecken die Partie bestimmte, mit 2:0 (1:0) durch.

Von Stephan Landgraf/SpVgg SV-Presse

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Die SpVgg SV-Abwehr um Andreas Wendl (l.) hatte gegen Bamberg alle Hände voll zu tun. Foto: SpVgg SV/Werner Franken

Für DJK-Coach Gerd Schimmer war der Ausgang absolut unverständlich: „Das kann es nicht geben. Wir hatten die Chancen, jeder lobt uns für unser tolles Spiel aber wir treffen einfach nichts und stehen am Ende mit leeren Händen da“. Galasek zeigte sich glücklich: „Das war kein schöner Sieg für uns, den Schwung müssen wir aber dennoch mitnehmen und eine Serie starten“. Der Knoten bei SpVgg SV-Kapitän Thomas Wildenauer scheint geplatzt zu sein: Er traf bereits unter der Woche im Toto-Pokal in Sorghof zwei Mal – am Samstag erzielte Wildenauer sein erstes Tor in dieser Saison (33.). Den Endstand markierte Lukas Hudec zum 2:0 (91.).

Für den verletzten Ralph Egeter startete Josef Rodler bei Weiden. Die Mannschaft musste außerdem auf Stefan Graf verzichten. Ab der ersten Minute entwickelte Bamberg Druck in Richtung des Weidener Tors. Christopher Kettler (3.), Calvin Sengül (6., 9.), Nicolas Wunder (22.) und Christos Makrigiannis (26.) hatten Möglichkeiten, scheiterten aber entweder an Keeper Dominik Forster, an der Weidener Abwehr um Andreas Wendl oder an eigenen Fehlern.

Auch in der zweiten Hälfte war Bamberg zwar spielbestimmend, ließ die Chancen aber reihenweise liegen. Das Spiel war ruppig und auch die gelben Karten häuften sich. Trotzdem hatte Schiedsrichter Philipp Vecera (Roßtal) alles sehr gut im Griff. „Wir haben von Beginn an auf Konter und auf eine gut gestaffelte Abwehr gesetzt: Denn die Tore schießen wir vorne auf jeden Fall“, so Galasek.

Zwei Schrecksekunden hatte die Weidener Bank dann noch, als Tobias Eichhorn aus 18 Metern an den Pfosten (86.) und Schäffler alleine vor dem Tor in die Wolken schoss (90.). Das von Hudec markierte 2:0 (91.) blieb der Endstand.  „Wir fangen genauso an wie im letzten Jahr. Jetzt müssen wir aber durchstarten“, erklärte Galasek vor der kommenden Auswärtspartie in Sand.

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