Wirtschaft

Stinkekralle gegen McDonald's

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Greenpeace vs McDonalds 1 Die sich in Gründung befindende Weidner Greenpeace Gruppe um Ali Daniel Zant (Dritter von links) hat vor der McDonald's Filiale gegen Massentierhaltung demonstriert. Bild: Greenpeace Weiden

Weiden. Aus Protest gegen Billigfleisch bei McDonald‘s kennzeichneten Greenpeace-Aktivisten die Fenster der Filiale in der Fußgängerzone mit Plakaten. Auf diesen ist eine Hühnerkralle in Form eines Stinkefingers zu sehen sowie die Forderungen: „Stoppt genmanipuliertes Futter" und „Stoppt Massentierhaltung".

Die Filiale der Burgerkette in der Max-Reger-Straße wird Ende August schließen (wir berichteten).

Nach einer Pressemitteilung der Weidner Greenpeace-Gruppe zeige eine aktuelle Forsa-Umfrage, dass Verbraucher kein billiges, mit Gentechnik und Antibiotika produziertes Hähnchenfleisch wollten. „McDonald‘s ignoriert die Wünsche der Verbraucher", meint Ali Daniel Zant von Greenpeace Weiden.

Forsa habe von 20. bis 24. März bundesweit 1002 Personen befragt. Auf die Frage: „Wie wichtig ist es Ihnen, dass Fast-Food-Restaurants wie McDonald‘s auf der Verpackung kennzeichnen, wenn Gen-Futter und Antibiotika eingesetzt werden?", antwortete eine Mehrheit von 88 Prozent mit „wichtig" oder „sehr wichtig". 86 Prozent ist es darüber hinaus sehr wichtig oder wichtig, dass gar keine Gentechnik in der Geflügelmast zum Einsatz kommt. Eine starke Reduzierung des Antibiotikaeinsatzes fordern 90 Prozent der Befragten.

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