SV Grafenwöhr klopft gegen Burglengenfeld ans Tor zur Landesliga

Grafenwöhr. Die SV TuS/DJK geht in die Verlängerung. Nach dem zweiten Platz in der Bezirksliga geht es im ersten Relegationsspiel um den Aufstieg am Donnerstag gegen den ASV Burglengenfeld.

Die SV Grafenwöhr (rot) will sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel am Sonntag schaffen. Foto: Jürgen Masching

Neben der SV Grafenwöhr setzt sich die Relegationsgruppe mit dem ASV Burglengenfeld, dem SV Schwaig und dem 1. FC Hersbruck zusammen. Gespielt wird je ein Hin- und Rückspiel, der
Liganiedrigere hat im ersten Spiel Heimrecht, zudem gilt die Auswärtstorregelung.

Alter Bekannter

Bereits am Donnerstag steht die erste Partie auf dem Plan. Am Sportpark gastiert der ASV Burglengenfeld, der Abstiegsrelegant aus der Landesliga Mitte. Schon in der Pandemie-Saison 2019/2021 stand man sich in der Landesliga Mitte gegenüber. Zweimal war der ASV dabei gegen die Mannschaft von Kapitän Johannes Renner erfolgreich. In der Wintervorbereitung gelang den Grafenwöhrern ein 2:2 gegen den ASV. In der abgelaufenen Saison lief es ganz und gar nicht gut für den Landesliga-Dino aus dem Landkreis Schwandorf. Trainer Timo Studtrucker: „Zu viele Fehler haben uns auf die Verliererstraße gebracht.“ Am letzten Spieltag rettete man sich mit einem 0:2-Auswärtssieg beim TSV Seebach gerade noch auf den 16. Tabellenplatz.

SV voller Euphorie

In Grafenwöhr ist man hingegen voller Euphorie, das Hinspiel am Donnerstag mit
einem durchaus positiven Ergebnis für sich zu entscheiden um dann im Rückspiel
am Sonntag mit einer guten Ausgangslage im Naabtalparkstadion aufspielen zu
können. Gegen Ensdorf am letzten Spieltag der Bezirksligasaison hat man sich
bereits warmgeschossen, zugleich weiß man aber auch, dass mit dem ASV ein
ganz anderes Kaliber auf die Mannschaft wartet. Doch die SV Grafenwöhr braucht
sich keineswegs verstecken. Mit 60 erzielten Treffern weiß die Angriffsformation definitiv, wo das Tor steht. Noch besser ist die Defenisve: Schlussmann Wächter weist mit seinem Abwehrverbund einen Gegentorschnitt von 0,96 den Ligabestwert der Bezirksliga Nord auf.

Gut besetzt

Trainer Martin Kratzer weiß um die Schwere der Partie, ist aber sicher, dass eine Relegation noch einmal mehr pusht als jedes Topspiel im Ligabetrieb: „Wir werden gut besetzt in die Partie gehen. Wir haben das Zeug dazu, Burglengenfeld zu schlagen. Ein Unentschieden wäre eine gute Ausgangsposition für den Sonntag. Ich erwarte eine spannende Partie auf Augenhöhe mit dem hoffentlich besseren Ausgang für meine Mannschaft.“

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