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Tabuthema Blase - Beckenboden - Enddarm

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Weiden. Schwierigkeiten bei der Entleerung von Blase und Darm, Senkungsbeschwerden, Schmerzen im Unterleib sowie Probleme beim Geschlechtsverkehr sind psychisch und sozial belastende Zustände. Mit "Beckenbodenschwäche" werden die daraus entstehenden Krankheitsbilder umschrieben. Diese haben viele Gesichter und Ursachen, in der Gesellschaft sind Beckenbodenschwäche und Co aber immernoch ein Tabuthema. Aufklärungsarbeit möchte nun das Beckenbodenzentrum im Klinikum Weiden leisten: Am 25. Februar findet eine Vortragsreihe mit der Überschrift "Tabuthema: Blase - Beckenboden - Enddarm" statt. 

Von Kristine Mann

201602_Klinikum Weiden Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer, Chefarzt der Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie (zweiter von links) ist sich sicher: Die interdisziplinäre Zusammenarbeit des gesamten Teams der verschiedenen Abteilungen bietet den Patienten die bestmöglichen Therapieotionen.

Aufgabe des interdisziplinären Kontinenz- und Beckenbodenzentrums am Klinikum Weiden/Kliniken Nordoberpfalz AG ist es, Patienten mit Blasenentleerungsstörung, Inkontinenz, Beckenbodendefekten und Enddarmproblemen zu diagnostizieren und zu therapieren. Eine wesentliche Aufgabe ist aber auch über mögliche Therapieoptionen zu informieren: Zu diesem Zweck findet am 25. Februar, um 19.00 Uhr, in der Personalcaféteria eine Vortragsreihe statt. Überschrift der Informationsveranstaltung: "Tabuthema: Blase - Beckenboden - Enddarm".

Seit November 2014 existiert das Beckenbodenzentrum in Weiden und steht kurz vor seiner Zertifizierung durch die Deutsche Kontinenz Gesellschaft. Der große Vorteil eines solchen Zentrums ist ganz klar:

Die unterschiedlichen Disziplinen - Urologie, Allgemeinchirurgie, Gynäkologie und Physiotherapie - arbeiten eng zusammen. Auch die Radiologie ist bei unseren monatlichen Treffen einbezogen. Wir begutachten zusammen ein- und denselben Befund und können dann bestenfalls alle Beschwerden mit einem Mal beziehungsweise einer Operation beseitigen und einen interdisziplinären Therapieplan erstellen.

so Prof. Dr. med. Dr. phil. Thomas Bschleipfer, F.E.B.U. Chefarzt der Klinik für Urologie, Andrologie und Kinderurologie.

Die enge Zusammenarbeit ermöglicht es, dem Patienten die bestmögliche Lösung für individuelle Beschwerden zu bieten. Bei der Informationsveranstaltung am 25.Februar stellt sich das Beckenbodenzentrum bei Patienten und Interessierten vor und versucht das Tabuthema zu brechen. Im Anschluss an die Vorträge der verschiedenen Abteilungen bleibt genug Zeit, um Fragen der Gäste zu beantworten und über Anliegen, Beschwerden und die verschiedenen Behandlungsmethoden zu sprechen.

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