„Tag der offenen Tür“ in Weidener Klinikum lockt mehr als tausend Besucher

Weiden. Normalerweise geht man ja nicht so gerne ins Klinikum. Dieses Programm lockte aber viele Weidener: Von der Besichtigung des Heliports auf dem Dach bis zu den OP-Sälen.

“Christoph 80” im Landeanflug. Besichtigung des Heliports auf dem Dach des Klinikums. Foto: Helmut Kunz
Landrat Andreas Meier auf dem Heliport auf dem Dach des Klinikums. Foto: Helmut Kunz
Landrat Andreas Meier auf dem Heliport auf dem Dach des Klinikums. Foto: Helmut Kunz
Hygiene ist alles. Foto: Helmut Kunz
Hygiene ist alles. Foto: Helmut Kunz
Auch an den Ständen war einiges geboten. Foto: Helmut Kunz
Auch an den Ständen war einiges geboten. Foto: Helmut Kunz
Die technische Ausstattung stieß auf großes Interesse. Foto: Helmut Kunz
Die technische Ausstattung stieß auf großes Interesse. Foto: Helmut Kunz
Helmut Kunz
Helmut Kunz
Helmut Kunz
Helmut Kunz
Helmut Kunz

Die Blue Devils gaben Autogramme. Gruppenweise konnte neben dem Hubschrauberlandeplatz und den Operationssälen auch Endoskopie, Labor, Palliativstation und das sozialpädiatrische Zentrum, nebst Physiotherapie und Kreißsaal besichtigt werden.

ILS-Nordoberpfalz-Leitstellenleiter Jürgen Meyer: „Man kann wirklich dort hingehen, wo man sonst nicht hineinkommt.“ Vor allem hoch zum Helipad mit seiner wunderbaren Aussicht, den unser Christoph 80 und Christoph 20 aus Bayreuth anfliegen. Laut dem Leiter der Revision, Mario Gittler, landen und starten die Helis pro Jahr rund 400 Mal auf dem Klinikdach. In Vorträgen wolle die integrierte Leitstelle „die Wichtigkeit des Notrufes aufzeigen“.

Viele geführte Gruppen

Die Klinikleitung war hochzufrieden. Die genaue Besucherzahl konnte nicht ermittelt werden. Aber wie Pressesprecher Michael Reindl mitteilte, war es eine vierstellige Zahl. „Alles wird gut angenommen.“ Seit vielen Jahren fand im Klinikum kein „Tag der offenen Tür“ mehr statt. 2020 war zwar einer geplant, musste aber wegen Corona abgesagt werden.

„Ich glaube, dass wir wirklich ein breites Programm aufgestellt haben, das interessiert.“ Tatsächlich: Am Samstag fluteten wahre Besuchermassen in vielen geführten Gruppen unter anderem die Operationssäle. Heiß begehrt war der Aufzug hoch in den fünften Stock zum Hubschrauberlandeplatz.

Kostenlose Speisen und Getränke

Weil die OP-Führungen so extrem nachgefragt wurden, bot das Klinikum kurzerhand drei weitere Führungen an. Reindl dankte auch allen Ausstellern, besonders aber den vielen Hilfskräften im Hintergrund, die gar nicht so wahrgenommen würden. Allen aus den Wirtschaftsbetrieben, die die Vorbereitungen getroffen hatten, aber auch den Leuten in den Küchen, die rund und die Uhr „rödelten“.

Im Cateringbereich gab es kostenlose Speisen und Getränke. Landrat Andreas Meier fand es wichtig, den Menschen vor Ort einmal aufzuzeigen, was hier im Klinikum eigentlich geleistet werde. „Vor allem, dass hier Menschen dahinterstehen.“

Landrat Andreas Meier: Ganz tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Krankenhäuser würden oft lediglich aus der Außenperspektive wahrgenommen. „Aber das sind alles ganz tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die das Ganze am Laufen halten. Respekt.“ Sechs Stunden lang konnten sich die Gäste orientieren. Offen standen die Frauenklinik und das Herzkatheterlabor.

In der Cafeteria wurden Expertenvorträge angeboten. Im Mittelpunkt: Was ist zu tun sei, um gesund zu bleiben, welche Krebstherapien stehen zur Verfügung, wie beugt man Herzerkrankungen vor, wie hat sich die Diagnostik weiterentwickelt? Auch die Versorgung von Kindern und Jugendlichen oder die oft kontroverse Debatte zum Thema Gelenkersatz spielten eine Rolle, Sogar wie sich der Onkel Doktor im Film und Kino darstellt, wurde aufgearbeitet.

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