Tag des offenen Denkmals: Rundgang im alten Steinbruch der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg

Flossenbürg. Zum Tag des offenen Denkmals am 11. September bietet die KZ-Gedenkstätte Flossenbürg den Themenrundgang „Das Steinbruchgelände der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg“ an.

Das ehemalige Verwaltungsgebäude der Deutschen Erd- und Steinwerke auf dem Steinbruchgelände des KZ Flossenbürg. Hier ist der Treffpunkt der Führung. Bild: Rainer Viertlböck

Ab 1938 waren Häftlinge des KZ Flossenbürg billige Arbeitskräfte für das SS-Unternehmen Deutsche Erd- und Steinwerke (DESt), für das sie unter Lebensgefahr Granit abbauen mussten. Die Firma sollte Baustoffe für Großprojekte in Nürnberg und anderen deutschen Städten liefern. Das Verwaltungsgebäude der DESt auf dem Steinbruchgelände wurde nach 1945 vielfältig nachgenutzt, unter anderem als Kino und Getränkemarkt.

Bedeutsames & wichtiges Zeitdokument

Für die geplante Erweiterung der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg ist der ehemalige Verwaltungsbau, auch wegen der gut erhaltenen Bausubstanz, ein bedeutsames Relikt und Zeitdokument. Die Teilnehmenden des Rundgangs erhalten einen Einblick in die Überlegungen der KZ-Gedenkstätte für die projektierte Neukonzeption auf dem ehemaligen Steinbruchareal ab 2025.

Beginn um 12 Uhr

Die Teilnahme ist kostenfrei. Treffpunkt ist um 12 Uhr vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Deutschen Erd- und Steinwerke auf dem Steinbruchgelände, Wurmsteinweg 7, 92696 Flossenbürg. Es wird darum gebeten, die ausgeschilderten Parkplätze der KZ-Gedenkstätte zu nutzen. Der Fußweg zum Steinbruch dauert 5-10 Minuten. Das Gebäude ist nicht barrierefrei.

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