Tradition und Brauchtum spiegeln sich im Sonnwendfeuer wider

Floß. Zu den jährlichen Highlights der Veranstaltungsreihe des Oberpfälzer Waldvereins, Zweigverein Floß und Umgebung gehört seit Jahrzehnten die Sonnwendfeier.

Mitten in der „Mühlpaint“ loderten die hellen. mächtigen Flammen in den abendlichen Himmel. Foto: Fred Lehner

Früher auf verschiedenen Plätzen, meist am Galgen veranstaltet, hat die Feier jetzt einen festen und angestammten Platz, die Freizeitanlage “Mühlplaint“, mitten im Zentrum des Marktes gelegen. Bereits zum dritten Mal mit eingebunden ist die Jungfeuerwehr der Freiwilligen Feuerwehr Floß, die vor allem das Entzünden des Feuers, dessen Überwachung und Kontrolle übernimmt.

Für Speis’ und Trank sorgten die Mitglieder des Waldvereins mit der Feuerwehr. Der Bevölkerung gefällt es und sie unterstützt Heimatverein und Feuerwehr gleichermaßen durch ihr Kommen. Das ließen sich auch nach dem Regen am Nachmittag über 150 Besucher nicht nehmen. Die beiden Veranstalter waren zuversichtlich, das Fest abhalten zu können. Musikalisch gab es keine Blasmusik, vielmehr eine flotte Musik aus der Box.

“Flamme empor”

Gekonnt und mit großer Vorsicht entzündete die Jungfeuerwehr das Sonnwendfeuer. Foto: Fred Lehner

Dem Vorsitzenden Markus Staschewski war es vorbehalten, nach seiner Begrüßung auf die Bedeutung des Sonnwendfeuers hinzuweisen. Nach seinem Gedicht über die Sommersonnenwende entzündeten die Wehrmänner etwas früher als sonst einen großen Holzstoß aus Teilen das abgebrochenen Dachgestühls des früheren Hutmacher-Anwesens Hilburger in der Kirchstraße, mit einem kräftigen „Flamme empor“.

Die Mühlpaint ist für solche kleinen Events der ideale Standort. Das heimatliche Miteinander der Flosser Bevölkerung, dazu gesellten sich viele Gäste und Besucher des Ortes, wurde auch an bei dieser Feier in idyllischer Lage wieder deutlich.

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