Gesundheit

Trinkwasser bitte weiter abkochen – aber Maßnahmen zeigen Wirkung 

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Tirschenreuth. Tirschenreuther sollen ihr Trinkwasser aus der Leitung weiter abkochen. Doch Maßnahmen, die die Stadtwerke ergriffen haben, zeigen Wirkung.

Im Tirschenreuther Wasser wurden letzte Woche bei Routinetests coliforme Keime in den Proben festgestellt. Das Gesundheitsamt hat deshalb eine Abkochanordnung für das Stadtgebiet Tirschenreuth und die Ortsteile Hohenwald, Sägmühle, Haid, Lengenfeld, Rothenbürg, Großklenau, Kleinklenau, Höfen, Pilmersreuth a.d. Straße, Wondreb sowie Mooslohe angeordnet.

Die Desinfektionsmaßnahmen des Leitungsnetzes, die letzte Woche eingeleitet wurden, zeigen aber schon Wirkung, wie Nico Wiesend, Sprecher der Stadtverwaltung, mitteilt: "An einigen Probenahmestellen, die vorher auffällig waren, wurden bei Beprobungen Anfang dieser Woche keine Keime mehr im Trinkwasser festgestellt. Bei anderen Probenahmestelle waren noch Keime vorhanden, teilweise aber auch bereits in geringerer Anzahl als vorher. Die täglichen Beprobungen laufen weiter."

Bis wann gibt es Entwarnung fürs Leitungswasser?

Aktuell könne leider noch keine Aussage getroffen werden, wie lange das Wasser im Stadtgebiet und den betroffenen Ortsteilen noch abgekocht werden muss. "Die Abkochanordnung kann erst dann aufgehoben werden, wenn bei allen Probenahmen im betroffenen Leitungsnetz kein einziger Keim mehr auffindbar ist und dies bei mindestens drei Beprobungen pro Probenahmestelle nacheinander", wie es heißt.

Es soll aber umgehend darüber informiert werden, sobald das Abkochen des Wassers nicht mehr erforderlich ist.

Außerdem lesen: In welchen Fällen soll das Wasser unbedingt abgekocht werden, für welche Zwecke ist die Verwendung unbedenklich? Hier ein Überblick.

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