Trotz Regen – das Johannisfeuer brannte

Georgenberg. Da war es die ganze Woche über sonnig, und ausgerechnet am Freitag, 23. Juni, musste Regen – der allerdings dringend erforderlich war – einsetzen.

Pfarrer John Subash Vincent segnet das von Kommandant Andreas Götz (rechts) entfachte Feuer Foto: Josef Pilfusek

„Wir brennen das Johannisfeuer dennoch ab“, waren sich die Verantwortlichen der Feuerwehr Neudorf um Vorsitzenden Achim Helgert und Kommandant Andreas Götz einig. Die Entscheidung sollte sich auszahlen; denn zum Start der Aktion kurz nach 18 Uhr auf dem Gelände des Jugendzeltplatzes in Neukirchen zu St. Christoph war es nur noch ein leichter Nieselregen.

„In der Zeit der Sommersonnenwende liegt der Geburtstag Johannes des Täufers gleichsam als Gegenpol zu Christi Geburt in der Zeit der Winter-Sonnenwende“, beschrieb Pfarrer John Subash Vincent die Feierstunde. Johannes‘ Wort „Er muss wachsen, ich aber muss abnehmen“ hat für ihn eine doppelte Bedeutung „und gibt dem großen Wendetermin im kosmischen Jahreslauf seine geistige Entsprechung“. Der Geistliche fasste zusammen: „Johannes macht sich klein, um Christus großzumachen. Jesus Christus ist jetzt in unserer Mitte.“ Zur Segnung des Feuers, das zum Abbrennen etwas Anlauf benötigte, durch den Pfarrer passte auch das Lied „Wer glaubt, ist nie allein“. Und zum Ende der Segnungsfeier sangen alle „Großer Gott, wir loben dich“.

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