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Trump kommt nach Grafenwöhr

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Weiden/Grafenwöhr. Donald Trump kommt nach Grafenwöhr. Über Twitter kündigte der Präsident der USA einen Besuch am Truppenübungsplatz in Grafenwöhr an. 

Donal Trump Tweet Grafenwöhr Screenshot des Tweets von Präsident Trump

Der umstrittene amerikanische Präsident sorgt für große Aufregung in Grafenwöhr. Vergangene Nacht twitterte Donald Trump und kündigte einen Besuch auf dem Truppenübungsplatz in Grafenwöhr an. Auf Nachfrage bestätigte die Pressesprecherin des US Army Garnison Bavaria, Susanne Bartsch, den Besuch: "Wir wissen schon seit mehreren Monaten, dass Präsident Trump den Truppenübungsplatz besuchen möchte. Aus sicherheitstechnischen Gründen waren wir aber zu höchster Verschwiegenheit verpflichtet!"

Tausende Polizisten, Sperrgebiet eingerichtet

Bürgermeister Edgar Knobloch freut sich über den hohen Besuch: "Auch ich habe es gerade erst über Twitter erfahren! Die Vorbereitungen laufen jetzt auf Hochtouren!" Mehrere hundert Polizisten und Sicherheitsbeamte werden benötigt. Ein weiträumiges Sperrgebiet wird errichtet. Das alles braucht seine Vorbereitungszeit.

Außerdem sollen Jäger den Truppenübungsplatz nach dem erst kürzlich gesichteten Wolf - liebevoll Wolfgang getauft - absuchen. "Es darf keinerlei Gefahren für den Präsidenten geben", so Plößner. Das Raubtier wurde bereits zum Abschuss freigegeben. Greenpeace Weiden hat schon eine Demonstration dagegen vorbereitet. "Es kann nicht sein, dass ein Lebewesen sterben muss, nur wegen eines Menschen!," so Daniel Ali Zant von Greenpeace Weiden auf Nachfrage. Mit der Aktion "Für Wolfgang - Gegen Donald!" wollen die Aktivisten auf den Missstand aufmerksam machen. Geplant ist die Aktion am Mittwoch in der Weidener Innenstadt.

Ende Mai soll der Präsident dann in Grafenwöhr landen. In welchem Hotel er untergebracht wird ist allerdings noch ein Geheimnis. Knobloch erklärte dazu: "Ich hoffe der Präsident hat kein Problem damit sich ein Zimmer mit meinen beiden Dackeln zu teilen!"

Donald Trump Foto: Max Goldberg

Neugirg wenig begeistert

Für das musikalische Programm soll der Kirchenchor "Sinfalta" sorgen. Außerdem haben sich Helene Fischer und Andrea Berg angekündigt. Die beiden erarbeiten gerade ein eigenes Stück - zusammen mit den Lokal-Helden von William's Orbit. "Ich bin so aufgeregt!", verkündet Lukas Höllerer über Facebook. "Für Donald machen wir eine Pause von der Pause!" Auch die Altneihauser Feierwehrkappelln wurde wohl schon zur Umrahmung des Programms angefragt. Ein Auftritt für Donald Trump geht Norbert Neugirg allerdings komplett gegen den Strich. Er hat aber wohl schon Pläne, dass das Ganze auch etwas Gutes hat: "Wir müssen dem Präsidenten nur Frankenwein einschenken.

Damit er ja nicht wieder kommt!"

Unterdessen kursieren Gerüchte, Fondara werde das NOC nach dem Besuch Trumps in "Donald-Eck" umbenennen. Bürgermeister Kurt Seggewiß ist von diesem Plan wenig begeistert. "Mit mir wird es kein Donald-Eck geben", verkündete Seggewiß gestern Abend bei der Eröffnung der Weidener Literaturtage. Ob der Oberbürgermeister zum Besuch eingeladen wird, ist indes noch nicht bekannt. Für den Fall, dass er das Ganze nur aus dem TV miterleben darf, hat Seggewiß schon eine Idee: "Wir werden Putin und Erdogan ins Alte Rathaus einladen!"

Landrat befürchtet Imageverlust

Auch Landrat Andreas Meier äußerte sich über Facebook skeptisch zum Besuch: "Wir haben es gerade geschafft, dass die Nordoberpfalz attraktiver wird für junge Leute und jetzt so etwas!" Er befürchtet einen Image-Verlust für die Region, wenn der skandalbehaftete amerikanische Präsident nach Grafenwöhr kommt. Ministerpräsident Horst Seehofer ließ hingegen verkünden: "Wir heißen Trump hier herzlich willkommen!

Make Bavaria great again!"

[Update] Gerade wurde öffentlich, dass der Besuch des Präsidenten wohl auch mit dem Bau einer großen Mauer verbunden ist. Die Mauer soll den Truppenübungsplatz eingrenzen und vor illegaler Zuwanderung schützen. Über seine Pressesprecherin ließ Trump mitteilen: "Look what happened in Graf last night! There is Mexican food! This is a threat to the American People! Make America great again!"

[Update 2] Offenbar ist Ex-Präsident Barack Obama in Grafenwöhr gesichtet worden. Es wird spekuliert, dass er sich darauf vorbereitet Donald Trump während dessen Besuch auszuspionieren.

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