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Überschwemmte Straßen und Schienen - Starkregen legt Zug lahm

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Windischeschenbach. In Windischeschenbach hat der Starkregen am Samstag gewütet. Feuerwehren und THW waren gemeinsam im Einsatz.

Der Starkregen hatte in Windischeschenbach für überschwemmte Straßen und Schienenwege gesorgt. Mittels „Manpower“ musste ein Personenzug befreit werden. Der Rumpelbach, der durch die Stadt Windischeschenbach führt, ist innerhalb kürzester Zeit so stark übergequollen, dass einige Straßen und Keller überflutet wurden.

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Ein Personenzug ist in einer rund 150 Meter langen Schlammlawine stecken geblieben und musste mit Muskelkraft befreit werden. Bild: Richard Meiler
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Das THW Weiden hat während des Unwetters rund 1.000 gefüllte Sandsäcke mit verschiedenen Fahrzeugen geliefert. Bild: Andreas Duschner.
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Trotz gesunkenem Pegel wurde vorsorglich eine Reihe Sandsäcke gelegt. Den Anwohnern wurden wegen weiterer angekündigter Unwetter weitere Sandsäcke überlassen. Bild: Andreas Duschner.
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Braune Brühe bahnt sich Weg

Die braune Brühe hat sich ihren Weg durch mehrere Anwesen gebahnt. Die Feuerwehr Windischeschenbach hat deshalb das Technische Hilfswerk (THW) aus Weiden angefordert, das für die Sandsacklogistik im Landkreis Neustadt an der Waldnaab zuständig ist. Das THW soll rund 1.000 gefüllte Sandsäcke geliefert haben, um vorsorglich einige kritische Punkte sowie Hauseingänge sichern zu können.

Auch wenn der Pegel des Rumpelbachs schnell wieder sank, wurden einige Gitterboxen mit gefüllten Sandsäcken aufgrund weiterer angekündigter Unwetter vorsorglich den Anwohnern zur Verfügung gestellt.

Einsatzkräfte schaufeln Bahnstrecke mit Muskelkraft frei 

Auf der Bahnstrecke Weiden – Oberkotzau ist auf Höhe der Schweinmühle ein Personenzug der Oberpfalzbahn in einer rund 150 Meter langen Schlammlawine stecken geblieben. Zusammen mit den Einsatzkräften der Feuerwehr hat eine Bergungsgruppe des THW den Zug wieder freigelegt. 

Außerdem wurden die Gleise vom Schlamm und Geröll mittels Muskelkraft und Schaufeln befreit. Schweres Gerät war wegen der exponierten Lage des Bahndamms leider nicht einsetzbar. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Windischeschenbach, Neuhaus, Bernstein, Naabdemenreuth und Dietersdorf mit rund 40 Einsatzkräften unter Leitung von Kommandant André Stressmann und Kreisbrandmeister Thomas Weidner.

Das THW Weiden war mit 15 Einsatzkräften und sechs Fahrzeugen unter Leitung des stellvertretenden Zugführers Patrick Strobl im Einsatz. Vor Ort waren der Zugtrupp, die Bergungsgruppe, die Fachgruppe Notversorgung/Notinstandsetzung sowie die Fachgruppe Räumen. 

Bilder: THW Weiden/Richard Meiler/Thomas Schiller/Andreas Duschner

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