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Unterstützung aus dem Nachbarland für die SpVgg Weiden

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Weiden. Ist das mehr als der berühmte Strohhalm? Die abstiegsgefährdete SpVgg SV Weiden geht mit drei neuen tschechischen Spielern in die Restsaison. Insgesamt kicken damit fünf Akteure aus dem Nachbarland beim Fußball-Bayernligisten. Der will trotzdem nicht von seiner Philosophie abweichen, mittel- und langfristig auf den eigenen Nachwuchs zu setzen. Zunächst soll aber der Klassenerhalt geschafft werden.

Von Udo Fürst

Adam Hajek, Ondrej Bruš und Patrik Kavalir (v.li.) sollen der SpVgg SV Weiden im Kampf um den Klassenerhalt helfen. Florian Schrepel (li.) und Rainer Fachtan stellten die Neuen vor. Foto: Udo Fürst

Der neue Spielleiter Florian Schrepel wird sich in den vergangenen Wochen nicht über mangelnde Arbeit beklagt haben. Praktisch auf den letzten Drücker und unter Hochdruck hat er drei neue Spieler aus dem Nachbarland zur SpVgg SV gelotst. Neben der prekären Tabellensituation sei auch die lange Verletztenliste ein Grund gewesen, personell nachzurüsten. So muss man seit geraumer Zeit und wohl noch länger auf Stefan Graf, Benjamin Werner und Andreas Schimmerer verzichten.

Die Verantwortlichen sind von den Neuen überzeugt und versprechen sich entscheidende Unterstützung beim „Kommando Klassenerhalt“. Um die Perspektive Bayernliga mittel- und langfristig beizubehalten, müsse man kurzfristig denken, betonte Schrepel.

Frischer Wind für die SpVgg

Ondrej Bruš, Adam Hajek und Patrik Kavalir heißen die Neuzugänge, die allesamt der Abteilung Offensive zuzuordnen sind und helfen sollen, dem lauen Lüftchen SpVgg SV-Angriff frischen Wind verleihen sollen. „Wir mussten in diesem Bereich etwas machen, da waren wir schlecht aufgestellt“, erklärte der Spielleiter, der die Neuen zusammen mit Vorstandsmitglied Rainer Fachtan vorstellte. Vergeblich habe man versucht, auf dem deutschen Spielermarkt Verstärkungen zu generieren.

Das ist im Winter nahezu unmöglich, weil kein Verein einen guten Spieler freigibt,

sagte Schrepel. Trotz dieser Neuverpflichtungen und einer nun fünfköpfigen tschechischen „Fraktion“ in der Mannschaft – Martin Polom und der im Januar von der SpVgg Bayreuth ans Wasserwerk gewechselte Martin Kovac – wolle man die Vereinsphilosophie, auf die eigene Jugend zu setzen, nicht aufgeben. „Wir müssen die Bayernliga halten und eine zweite Mannschaft haben, die um den Aufstieg mitspielt, damit wir auch den Jungen eine Perspektive bieten können“, sagte Fachtan.

Erster Test am Wochenende

Die Verpflichtungen seien natürlich mit dem Trainerstab und dem Mannschaftsrat abgesprochen, versicherte Florian Schrepel. Der Spielleiter erhofft sich von den Neuen eine enorme Verstärkung. Vor allem der 21 Jahre alte Patrik Kavalir vom FC Marienbad habe einen ungemein starken Eindruck gemacht.

Ich will zwar nicht zu viel versprechen, aber der Patrik ist ein richtig Guter.

Ondrej Bruš (29) kommt vom SC Zwettl aus der vierten österreichischen Liga, hat zuvor bei den Regionalligisten Lok Leipzig und VfC Plauen gespielt. Er ist für die linke offensive Seite eingeplant. Das Trio komplettiert Adam Hajek, der vom tschechischen Drittligisten FK Kraluv Dvur zur SpVgg SV stößt. Der 22-Jährige kann auf der 10 und im Sturmzentrum spielen.

Am Wochenende werden die drei Neuen beim Testspiel bei der U 234 des tschechischen Erstligisten Viktoria Pilsen voraussichtlich schon zum Einsatz kommen.

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