Verantwortungsvoll mit Feuer, Wasser, Luft und Erde umgehen

Grafenwöhr/Pressath. Das Motto beim Schöpfungstag lautete: "Energiequellen - Unser Umgang mit Energieressourcen".

Bild: Renate Gradl

Dürreperioden und Starkregen sind Ereignisse, die wir selbst hautnah erlebt haben. Deshalb ist ein sorgsamer Umgang mit den Elementen Feuer, Wasser, Luft und Erde besonders wichtig. Zum „Tag der Schöpfung“ begrüßte Pfarrer Daniel Fenk die Besucher beim Gottesdienst, den er zusammen mit Pfarrer Thomas Berthold in der Mariä-Himmelfahrtskirche feierte.

Umgang mit Energieressourcen

Das Motto beim Schöpfungstag lautete: „Energiequellen – Unser Umgang mit Energieressourcen“. „Die Erde ist ein Haus für alle Menschen. Wir, die wir der sogenannten „Ersten Welt“ angehören, bewohnen die „Luxus-Suite“. „Wir verbrauchen drei Viertel der Rohstoffe, der Nahrungsmittel und des Wassers.

Es fällt uns schwer, auf das Autofahren, die hell erleuchtete, gut beheizte Wohnung, auf die Klimaanlage und die immer aufwendigeren elektronischen Geräte sowie die allzeit erhältlichen Nahrungsmittel aus aller Welt zu verzichten“, betonte Martina Friedrich.

Für die Produktion von Luxusgütern vergiftet

Es werden Regenwälder verbrannt, um Raum für Sojaplantagen, Ölpalmen und die Kaffeeproduktion zu bekommen. Luft, Boden und Wasser würden für die Produktion von Luxusgütern vergiftet. „Wir verschwenden wertvolle Ressourcen für immer mehr Produkte und schädigen die Atmosphäre durch die giftigen Emissionen unserer Industrie“, klagte Judith Rau.

Eine Laterne mit einer Kerze, ein Krug voll Wasser, eine Schale mit Erde und ein Windrad stellten die vier Elemente dar, die von Gott geschenkt wurden. Die Mitglieder des Arbeitskreises „Ökumene“ erklärten, was mit den wertvollen Elementen passiert und wie sie oft missbraucht werden. In den Fürbitten wurde um Verantwortung für die Schöpfung gebetet.

„Nicht nur hoffen, sondern handeln“

Pfarrer Thomas Berthold sprach den Klimawandel mit den Missernten und den Ukraine-Krieg an, der die notwendigen Getreideexporte verhindert. „Deshalb müssen wir lernen, das zu nützen, was uns Gott zur Verfügung stellt. Die Schöpfung muss bewahrt werden. Jeder soll nicht nur hoffen, sondern handeln“, rief der Pfarrer auf.

Nach dem Segen von beiden Pfarrern trafen sich die Gottesdienst-Besucher im Museum zu Wein und Gesprächen.

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