Verhaltener Auftakt beim Schützenfest

Weiden. „Heute noch etwas ruhig“, meinte Hans Blum am ersten Schützenfestabend. Er vermutet die Hitze als Grund für ausbleibende Besuchermassen. Diejenigen die kamen, hatten aber allemal ihren Spaß.

Von Benedikt Grimm

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Blum betreibt seit Jahrzehnten auf allen Volksfesten in der Max-Reger-Stadt das Kinderkarussell. „Mal sehen wie’s weitergeht. Wenn die Leute zu spät kommen, dann fehlt das Nachmittagsgeschäft“, fürchtet der erfahrene Schausteller, der auch im Weidner Stadtrat sitzt.

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Mal was Neues wollte Carolin Wunderle ausprobieren. Sie bietet hitzegeplagten Volksfestbesuchern Frozen Joghurt zur Abkühlung.

Auch Carolin Wunderle steht noch etwas einsam vor ihrem Verkaufswagen. Sie hat „Frozen Joghurt“ im Angebot. „Ich denke das ist mal eine Alternative zu Slush und Soft-Eis“, sagt die Nürnbergerin, die zwar früher immer bei den Weidner Festen vertreten war, heuer aber zum ersten Mal auf dem neuen Festplatz in der Conrad-Röntgen-Straße ist. Am neuen Standort gefallen ihr vor allem die besseren Parkmöglichkeiten.

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Maria (links) und Eva (rechts) waren vor Kurzem in einem großen Erlebnispark. Da kann das Weidner Schützenfest natürlich nicht ganz mithalten. Dafür treffe man aber jede Menge bekannte Leute.

Und was sagen die Besucher? „Bierzelt ist gut. Da geht’s immer ab“, findet Maria. Die Weidnerin war mit Freundin Eva vor Kurzem in einem großen Erlebnispark. Das Schöne an Weiden und dem kleineren Maßstab sei, dass man ständig bekannte Leute treffe. Was das Angebot anbelangt vermisst sie lediglich einen Asia-Stand – weil sie gerne Bratnudeln isst. „Ich finde ein Riesenrad fehlt“, ergänzt Eva. Das sei einfach der Klassiker.

Maximilian Metka meint, dass die Veranstalter zu wenig Werbung gemacht hätten. Und dann seien noch jede Menge andere Veranstaltungen gleichzeitig. Zum Beispiel das Flex-Fest in Schlammersdorf. Sein Kumpel Massimo aus Burglengenfeld ist dagegen begeistert. „Super“, sagt er zur Stimmung im Bierzelt wo die Waidhauser Blasmusik ihr Partyprogramm spielt. Und auch die Schlagzeugerin der 16-köpfigen Musikgruppe ist positiv gestimmt: „Die Leute, die da sind, denen gefällt’s auf jeden Fall.

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Im Bierzelt heizte die Original Waidhauser Blasmusik ein. Da war die Stimmung prächtig.
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