Vom Pfarrsaal zur Zoiglstub’n

Weiden. Die Siedlergemeinschaft lud nach dreijähriger Abstinenz zu ihrem sechsten Zoiglabend ein - und traf damit voll ins Schwarze.

Unter das Publikum mischten sich das Trio, vorne sitzend im Rollstuhl Fischerbergjodler Karl Feneis, dem auch der Applaus galt. Foto: Reinhard Kreuzer

Die Siedlergemeinschaft vom Hammerweg lud nach dreijähriger Abstinenz alle Liebhaber der oberpfälzer Kultur zu ihrem sechsten Zoiglabend ein. Damit trafen sie wieder voll ins Schwarze.

Das Zoiglteam der EAW Siedlergemeinschaft Hammerweg e.V. um Paul Grötsch und Nikola Vranjes hatte sich mit der Organisation mächtig ins Zeug gelegt. Damit sich die Besucher gleich wohlfühlen konnten, hatten sie den Pfarrsaal in St. Markus in eine gemütliche Zoiglstub’n verwandelt.

Überraschend viele Besucher

Der erste Vorsitzende der EAW-Siedlergemeinschaft Hammerweg, Paul Grötsch freute sich neben der lokalen Politprominenz Stadtrat Benjamin Zeitler, Hans Blum und Hans Forster, auch die benachbarten Siedler der Krummen Äcker und Rehbühlsiedler zu begrüßen.

Klar lobten die Mitglieder den regen Zuspruch des Ortsteils Hammerweg. Sie strömten bereits vor dem offiziellen Eröffnungstermin ins Zoigllokal, um einen Sitzplatz zu ergattern. Im Nu waren fast alle Brotzeiten ausverkauft und das Team musste für Nachschub sorgen.

Stilvolle musikalische Unterhaltung

Neben dem süffigen Eismann-Zoigl vom Fass und den leckeren Brotzeiten, sorgte das Trio „Dai Zwoa & ich“ aus Pressath mit handgemachter Zoiglmusik „unplugged“ für beste und stilvolle musikalische Unterhaltung. Natürlich durfte auch der bekannte Fischerbergjodler und Altmitglied Karl Feneis nicht fehlen, der einige Jodler in den Saal schmetterte. Er wurde mit einem kräftigen Prostit und Applaus gefeiert.

Noch während des Abends wurde nach dem nächste Zoiglabend nachgefragt. „Vielleicht im neuen Vereinsheim am Hammerweg“, resümierte Vorsitzender Paul Grötsch mit einem Augenzwinkern.

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