Warum man sich nicht mit der Feuerwehr anlegen sollte

Kirchenthumbach/Eschenbach. Die freiwillige Feuerwehr Kirchenthumbach leistete an diesem heißen Wochenende starke Arbeit – und musste sich doch mit einer wütenden Passantin abärgern.

Am Samstagnachmittag rückten rund 20 Kameraden aus, um eine Ölspur auf der NEW 43, von Kirchenthumbach bis zur Holzmühle reichend, zu binden und die Straße zu reinigen. Die schweißtreibende Arbeit für die Sicherheit anderer Verkehrsteilnehmer nahm einige Stunden an Freizeit der Feuerwehrler in Anspruch.

Am Sonntagvormittag galt es, den Flurgang der kath. Pfarrgemeinde mit zehn Einsatzkräften abzusichern. Eine ältere Dame aus dem Gemeindebereich war dermaßen wütend über die Absperrung der Feuerwehr, dass sie Anhaltezeichen ignorierte und offenbar stark beschleunigend an den Einsatzkräften vorbeifuhr – ein Feuerwehrmann musste dem Auto ausweichen, um nicht erfasst zu werden. Nebenbei gestikulierte die Dame wild fuchtelnd im Auto und zeigte so ihren Unmut über die freiwillige Arbeit der jungen Frauen und Männer. Verletzt wurde Gott sei Dank niemand.

Laut Polizei hat die Frau jetzt aber jede Menge Ärger am Hals. Die Dame erwartet nun ein Verfahren wegen Nötigung und der Missachtung von Zeichen und Weisungen von (in diesem Fall) Polizeibeamten gleichgestellten Personen. Das Verfahren könnte u.U. mit einem Fahrverbot und einer Geldstrafe enden.

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