Kultur

Wasser und Wein zum Ökumenischen Schöpfungstag

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Grafenwöhr/Pressath. Das kostbare Element Wasser steht im Zentrum des Schöpfungstages. Außerdem gibt es eine weitere Besonderheit: Die beiden neuen Pfarrer Daniel Fenk und Thomas Berthold feiern den Ökumenischen Schöpfungstag zum ersten Mal gemeinsam.

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Pfarrer Thomas Berthold und Daniel Fenk beim Ökumenischen Schöpfungstag. Bild: Renate Gradl
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Walter Thurn (Keyboard) und Marius Koslowski (Trompete) sorgten für "wunderbare Musik". Bild: Renate Gradl
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Der Arbeitskreis "Ökumene" sprach beim Gottesdienst die Fürbitten. Bild: Renate Gradl

"Es ist eine Premiere, dass ich mit dem katholischen Pfarrer Daniel Fenk diesen Ökumenischen Schöpfungstag feiern darf. Ich freue mich über das ökumenische Miteinander", sagte der evangelische Pfarrer Thomas Berthold zu Beginn des Ökumenischen Gottesdienstes. Gleichzeitig bedankte er sich, dass seine Einführung als Pfarrer am kommenden Sonntag in der katholischen Friedenskirche stattfinden kann.

Wasser ist kostbar und lebensnotwendig

"Das Wasser ist ein Teil der Schöpfung Gottes, die dem Menschen anvertraut worden ist. Er soll sich auch um die Schöpfung kümmern, was auch das Wasser mit einschließt", betonte Pfarrer Daniel Fenk in seiner Predigt. Er appellierte eindrucksvoll um einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Wasser, damit wir und die nachfolgenden Generationen auch in Zukunft dieses kostbare Gut weiter nutzen können.

Wasser ist überlebensnotwendig. Aber es besitzt leider auch eine vernichtende und zerstörerische Kraft. Dennoch gilt: Ohne Wasser gibt es kein Leben. Aber es gibt nur drei Prozent Süßwasser, von dem wiederum nur 0,3 Prozent zugänglich ist! In anderen Regionen der Erde wird um jeden Tropfen gekämpft.

Der Prediger verwies auch auf die spirituelle Bedeutung des Wassers, denn es geht auch um den inneren Durst nach Gott. Die Seele lechzt nach Erfrischung. "Der Geist Gottes tränkt mich innerlich, damit ich wahrhaft leben kann", ist sich Pfarrer Fenk sicher.

"Alle meine Quellen entspringen in dir"

Abschließend bedankte er sich beim Arbeitskreis "Ökumene", der auch die Fürbitten sprach sowie bei Walter Thurn (Keyboard) und Marius Koslowski (Trompete) für die "wunderbare Musik". Unter anderen ist das Lied "Alle meine Quellen entspringen in dir" gespielt und gesungen worden.

Nach dem gemeinsamen Segen der beiden Pfarrer lud Gemeindereferentin Christine Gößl ein, noch ein wenig hier zusammen zu bleiben. Wer möchte, konnte - was im vorigen Jahr nicht möglich war - wieder etwas Wein trinken.

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