Weidener Handball-Damen reisen zum Spitzenduell nach Forchheim

Weiden. Für die HSG-Damen ist es der Höhepunkt der Saison: Am Samstag trifft das Team von Trainer Niklas Deml auf den punktgleichen Co-Tabellenführer aus Forchheim.

Franziska Scheidler (dunkler Trikot, beim Sprungwurf) will, wie hier, die Power auf die Straße bringen. Foto: Jürgen Masching

Handball: Bezirksoberliga Damen
Samstag, 2. Dezember, 15.30 Uhr

HC Forchheim – HSG Weiden

Sowohl der HSG als auch der HC stehen bei 14:2 Punkten und streiten um die alleinige Tabellenführung. Die Vorzeichen könnten dabei nicht unterschiedlicher sein: Während Weiden als Aufsteiger überraschend ganz oben steht, belegt der HC als Vorjahres-Dritter und Meisterschaftsfavorit standesgemäß den ersten Tabellenplatz.

Weiden in der Außenseiterrolle

Dass die HSG aber auch in der neuen Liga wieder zu den Spitzenteams gehört, hat sie mit sieben Siegen aus acht Spielen eindrucksvoll bewiesen. Unter anderem hat man den Vorjahres-Vize Oberviechtach bezwungen. Man ist sich zwar der Außenseiterrolle in Forchheim bewusst, will dem Favoriten aber Paroli bieten. „Wir werden alles reinwerfen, was wir haben und die Partie so lange wie möglich offen gestalten“, versichert Trainer Niklas Deml. Der Gegner ist noch ungeschlagen (zwei Unentschieden) und verfüge über eine eingespielte, individuell gut ausgebildete Mannschaft mit einer sehr stabilen Abwehr. „Zudem haben sie mit Luise Landmann die torgefährlichste Spielerin der Liga in ihren Reihen.“

Schwerstarbeit für die Abwehr

Auf die HSG-Abwehr um Tara Schumacher kommt entsprechend Schwerstarbeit zu. „Wir brauchen einen Sahnetag und müssen gemeinsam gut verschieben, wenn wir eine Chance haben wollen“, weiß Schumacher. In der Offensive setzt man auf flüssige Abläufe und druckvolle Gegenstöße, worin Rückraumspielerin Franziska Scheidler den Schlüssel zum Erfolg sieht. „Wenn wir unsere Power auf die Straße bringen, können wir auch die HC-Defensive knacken“, so die HSG-Torjägerin.

Einige Ausfälle kompensieren

Personell muss das HSG-Trainerteam dabei einige Ausfälle kompensieren. Torhüterin Stefanie Bräunlein fehlt weiterhin (Knöchel) und auch die Routiniers Julia Hanauer und Nina Prelle werden verletzt noch länger ausfallen.

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