Weidener Tischtennisherren haben den Favoriten Nürnberg am Rand einer Niederlage

Weiden. Was für ein Spiel der DJK Weiden in der Tischtennis-Landesliga: Man hatte den Favoriten SC Nürnberg am Rande einer Niederlage.

Leider musste Dimitrij Asmus (DJK Weiden) zwei unglückliche Niederlagen hinnehmen. Foto: Dagmar Nachtigall

Tischtennis-Landesliga Ost/NordOst

DJK Weiden – SC 1921 Nürnberg 5:5

In einem unglaublich spannenden Tischtennisspiel lieferte die DJK gegen den Tabellenführer eine beeindruckende Leistung ab. Obwohl ein möglicher Sieg knapp verpasst wurde, zeigte die Mannschaft eine beeindruckende kämpferische Leistung und verdiente sich das Remis vollauf.

Das Duell begann vielversprechend, als das Einser-Doppel Gökhan Poyraz/Vitalij Irschewski gegen Jörg Brandl/Michael Mlynkowiak siegte. Danach mussten Werner Riedl/Dimitrij Asmus knappe Satzniederlagen jeweils in der Verlängerung gegen Lukas Henneman/David Geist hinnehmen.

4:2-Führung verspielt

Im ersten Paarkreuz setzte Poyraz ein deutliches Ausrufezeichen, indem er gegen Henneman beeindruckend gewann. Ebenso überzeugend präsentierte sich Irschewski mit einem klaren 3:0-Sieg gegen Geist. Riedl kämpfte sich in einem intensiven Match gegen Mlynkowiak zum vierten Punkt für die DJK. Leider musste Asmus im fünften Satz eine unglückliche Niederlage gegen Mlynkowiak hinnehmen.

Den fünften Punkt und somit das Unentschieden erkämpfte Poyraz mit eindrucksvollen Abwehrbällen gegen Brandl. Jetzt hatte die DJK die große Chance, in den letzten drei Spielen einen entscheidenden Punkt zu holen und damit die Sensation perfekt zu machen. Doch Irschewski, Riedl und Asmus mussten sich allesamt geschlagen geben und soblieb es beim Unentschieden.

Weiden gehört in die Landesliga

Trotz des verpassten Sieges war die Mannschaftsleistung des Aufsteigers DJK Weiden bemerkenswert. Kaum jemand hätte mit einem solchen Ergebnis gerechnet. Die DJK hat damit in der Hinrunde gezeigt, dass sie in der Liga mithalten kann. Mit dieser beeindruckenden Vorstellung haben sich die Weidener Akteure Respekt und Anerkennung verdient. Nun geht es in die Winterpause.

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