Gesundheit

Weniger Covid-Fälle auf Intensivstation

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Weiden/Tirschenreuth. Es geht bergauf - oder besser gesagt bergab im positiven Sinne: Die sinkenden Coronazahlen in der Region machen sich auch im Klinikum bemerkbar. Die Situation entspannt sich allmählich.

Die sinkenden Inzidenzwerte der Region zeigen sich auch in der Zahl der CoVid-19-Patienten, die eine stationäre und intensivmedizinische Betreuung in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz benötigen.

Dort werden insgesamt 14 CoVid-19-Patienten auf der Normalstation (Weiden: 5, Tirschenreuth: 9) und nur noch 5 Patienten auf den Intensivstationen behandelt (Weiden: 4, Tirschenreuth: 1). Das Krankenhaus Kemnath und die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf sind weiterhin CoVid-frei.

Zum Vergleich: Mitte April lag die Zahl noch bei über 30 Covid-Patient:innen und fast 20 Patient:innen waren in intensivmedizinischer Betreuung.

Besuchsregeln für Patient:innen

Wie in allen anderen Bereichen und Häusern der Kliniken Nordoberpfalz werden die Besuchsregelungen sehr gut angenommen. Am Klinikum Weiden sind Besuche in der Zeit zwischen 12 bis 18 Uhr möglich, in den Krankenhäusern Kemnath und Tirschenreuth von 10 bis 16 Uhr. Patienten dürfen dabei pro Tag einen Besucher für maximal zwei Stunden empfangen, Kinder bis sechs Jahre sind von dieser Regelung ausgenommen.

Die Besuchsperson kann dabei von Tag zu Tag variieren, muss jedoch dem engeren Familienkreis angehören. Darüber hinaus bestehen weiterhin Ausnahmeregelungen für Besuche der Kinderklinik oder Palliativstation.

„Wir erhalten viele positive Rückmeldungen und freuen uns, dass unsere Besucher die Regelungen beachten und die Hygiene- und Abstandsregelungen einhalten. Dazu gehört auch das dauerhafte Tragen einer FFP2-Maske“, so Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin des Klinikverbunds.

Tests weiter verpflichtend

Eine Einschränkung bleibt jedoch bestehen: Trotz der Gleichbehandlung von geimpften und genesenen Personen im öffentlichen Bereich kann ein Besuch in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz nur erfolgen, wenn ein negatives Testergebnis eines Antigen- oder PCR-Tests vorgelegt wird (nicht älter als 48 Stunden).

„Die aktuellen gesetzlichen Regelungen gelten nicht für Krankenhäuser und Kliniken“, betont Michaela Hutzler: „Wir halten uns hier strengstens an die bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung. Uns sind hier leider die Hände gebunden und so bleibt ein negatives Testergebnis so lange Voraussetzung für einen Besuch, bis die Verordnung angepasst wird.“ Einen Überblick über Testmöglichkeiten hat der Klinikverbund auf seiner Internetseite hinterlegt oder hier bei OberpfalzECHO zu finden.

Situation entspannt sich - Belastung bleibt aber hoch

Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind – trotz einer enorm hohen Impfquote – nicht von der Testpflicht ausgenommen. Pro Woche werden in der Abstrichstelle der Kliniken Nordoberpfalz rund 1.000 Tests des Personals durchgeführt.

Trotz der sinkenden Anzahl an CoVid-19-Patienten bleibt die Belastung auf den Intensivstationen weiter hoch, auch wenn sich die Situation dort leicht entspannt hat. Sowohl auf den Normalpflegestationen als auch auf der Intensivstation werden weiterhin Kapazitäten für CoVid-19-Patienten und für traumatologische und neurochirurgische Patienten freigehalten. Auch elektive Operationen werden verstärkt wieder durchgeführt.

Zehn Babys seit Mai in Tirschenreuth

Am Krankenhaus Tirschenreuth freut man sich nicht nur über den Rückgang der Corona-Patienten, sondern ist auch mehr als zufrieden mit der ersten Woche nach Wiederaufnahme der Geburtshilfe. „Seit 1. Mai haben bei uns schon zehn Kinder das Licht der Welt erblickt. Es freut uns natürlich, dass unsere Geburtshilfe so gut angenommen wird“, so Chefarzt Dr. Michael Rüth.

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