Wer auf seine Verdauung baut, isst Flossenbürger Sauerkraut

Flossenbürg. Der Burschenverein stampfte am Wochenende rund eineinhalb Tonnen Weißkraut. Das Sauerkraut kann dann kurz vor Weihnachten gekauft werden.

Klassische Methode unter höchsten hygienischen Bedingungen. Foto: Burschenverein Flossenbürg

Vor dem Genuss steht, wie fast überall, die Arbeit. Deswegen trafen sich unerschütterliche 17 Mitglieder des Flossenbürger Burschenvereins am Samstag, um sage und schreibe 30 Zentner Weißkraut, das vorher natürlich gehobelt werden musste, in die Fässer einzustampfen. Das Kraut stammt vom Fruchthof in Frauenricht, selbstverständlich wurden die Füße vorher gewaschen und desinfiziert. Um die fleißigen Burschen entsprechend anzufeuern, gab es bayrische Blasmusik von der CD.

Der Sauerkrautchef hat alles fest im Griff

Versehen mit einem altbewährten Gewürzrezept, achtete der Sauerkrautchef Josef Strunz auf die korrekte Abfolge der Prozedur. Er macht das bereits seit 60 Jahren, beim Burschenverein ist es seit zwölf Jahren Tradition, mit zunehmendem Erfolg und Beliebtheit.

Sie haben vier Stunden hat gearbeitet. Foto: Burschenverein Flossenbürg

Verkauf kurz vor Weihnachten

Nach etwa vier Stunden anstrengender Arbeit war der erste große Schritt getan. Nun wartet eine weitere Mammutaufgabe auf den Flossenbürger Burschenverein – der Verkauf. Am 17. Dezember wird das Sauerkraut ab 10 Uhr verkauft. Das Ganze findet bei jeder Witterung am Gelände des Flossenbürger Bauhofs statt. Das Kraut kann auch vor dem Kauf probiert werden und damit es noch besser schmeckt, gibt es dazu verschiedene Würste und auch Surfleisch.

Die Aktion im Fernsehen

Auch das Bayrische Fernsehen war zu Gast und filmte die schweißtreibende Arbeit. Der Beitrag wurde in der Sendung „Wir in Bayern“ ausgestrahlt und ist dann auch in der Mediathek abrufbar.

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