Wer liefert zukünftig den Strom für Tännesberg?

Tännesberg. Wie viele andere Kommunen auch, muss sich Tännesberg nach einem neuen Stromanbieter umsehen. Bürgermeister Ludwig Gürtler soll sich darum kümmern.

Die Marktgemeinde Tännesberg muss sich nach einem neuen Stromlieferanten umsehen. Foto: Josef Glas

„Die Strompreise schießen durch die Decke“, meinte Bürgermeister Ludwig Gürtler zu Beginn der Sitzung und beantragte aus Dringlichkeitsgründen den Abschluss eines Stromlieferungsvertrags zusätzlich in die Tagesordnung aufzunehmen. Wie bisher sollte über den Bayerischen Gemeindetag auch der günstigste Bieter gesucht werden.

Kein annehmbares Angebot

Aber diesmal gab es kein annehmbares Angebot, sodass Tännesberg, wie auch andere Kommunen sich selbst um einen Stromlieferanten kümmern müssen, den der bestehende Vertrag läuft zum Jahresende aus. Einvernehmlich wurde Gürtler beauftragt, einen Stromliefervertrag zum günstigsten Tarif abzuschließen.

Beim Rechen der Kläranlage sind umfangreiche Reparaturarbeiten durchzuführen. Trotz intensiver Bemühungen ist es bis jetzt nicht gelungen, die zögerliche Durchführung durch die beauftragte Firma zu beschleunigen.

Hundekot ein Ärgernis

Das Thema Hundekot ist auch in Tännesberg ein Dauerbrenner. Auch wenn schon des Öfteren auf die möglichen Folgen einer unsachgemäßen Entsorgung hingewiesen wurde, ist bislang keine Besserung eingetreten. Nicht entsorgter Hundekot auf Wiesen und Feldern können neben Gesundheitsschäden dem Landwirt unter Umständen sogar erhebliche Ertragseinbußen bringen.

Es werde wohl an Sanktionen kein Weg vorbeiführen, so Gürtler, wenn verantwortungslose Hundehalterinnen und Hundehalter bekannt werden. Er forderte auch dazu auf, die Leute anzusprechen und auf die Gefahren hinzuweisen. Bedauerlich sei dabei auch, dass die Mehrzahl der gewissenhaften Hundeliebhaber mit in Generalverdacht genommen werden.

Seniorenbeauftragte hört auf

Markträtin Rebekka Fischer wird die Tätigkeit als Seniorenbeauftragte zum Jahresende niederlegen. Die berufliche Inanspruchnahme und vor allem die zusätzlich übernommenen ehrenamtlichen Tätigkeiten lassen sich damit nicht mehr vereinbaren. Marktrat Matthias Grundler wird weiterhin die Arbeit des Seniorenbeauftragten fortführen.

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