Wurzerer Hoger feiern 50-jähriges Bestehen

Wurz. Brauchtum und Tradition werden bei den Wurzerer Hoger groß geschrieben. Jetzt feierte der Verein sein 50-jähriges Bestehen.

Reinhard Grüner, Rudolf Schopper, Philipp Witt, Karl Schedl (von links) Foto: Tom Kreuzer

Standesgemäß feierten der Geselligkeitsverein Wurzer Hogerer sein 50-jähriges Bestehen im Vereinslokal Schedl in Wurz. Das Jubiläum begann mit einem Umzug durchs Dorf. Angeführt vom Taferlbub Philipp Witt folgten die Neuhauser Boum mit zünftiger Marschmusik. Danach schlossen sich die Vorstände Karl Schedl und Reinhard Grüner mit Bürgermeister Rudolf Schopper sowie den Vereinsmitgliedern an. Mit Lederhosen und ihren traditionellen rotweiß karierten Hemden wurden sie von manchen Zuschauern beklatscht. 

Großen Wert auf Brauchtum gelegt

Im Gasthaus Schedl durfte ein leckeres Essen nicht fehlen, bevor erster Vorsitzender Karl Schedl die Festansprache hielt. Bei seinem Rückblick erwähnte er die zahlreichen Aktivitäten des Vereins in der Vergangenheit. Er betonte, dass viel Wert auf Brauchtum und Tradition im Ort gelegt wurde. So waren die Hogerer immer für das Maibaumaufstellen, Johannisfeuer und für den Wurzer O’Schnitt verantwortlich oder daran beteiligt.

Geselligkeit kam nie zu kurz

Organisiert wurden weiterhin regelmäßig Vereinsfahrten und Seilziehturniere sowie Besuche bei Nachbarvereinen. Da seit 50 Jahren monatlich eine Vereinsversammlung abgehalten wurde, kam das Gesellige nie zu kurz. „Dies müsse man über Jahrzehnte erst mal durchhalten“, so der Vorsitzende. Besonderer Dank galt der Familie Schedl und ihrer Bedienung Lise Lindner für die hervorragende Bewirtung in all den Jahren. 

Auch Bürgermeister Rudolf Schopper überbrachte in seinem Grußwort die Glückwünsche der Gemeinde Püchersreuth und übergab eine Spende. Danach übernahmen „Die zwoa Schneidig’n“ das Kommando. Mit lustigen Liedern und feurigen Witzen unterhielten Christian Müller und Manfred Wild die Hogerer bis in den Morgenstunden. 

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