Zertifizierung des Forstbetriebs ist in vieler Hinsicht ein Gewinn

Flossenbürg/Georgenberg. Der Forstbetrieb Flossenbürg wurde für die nachhaltige Waldbewirtschaftung mit Bestnoten zertifiziert.

Forstdirektor Stefan Bösl (rechts) und sein Stellvertreter Ingo Greim (links) freuen sich über die von Heinrich Förster erteilten Bestnoten. Foto: Josef Pilfusek


Nachhaltigkeit und soziale Verantwortung spielen eine immer größere Rolle in der Gesellschaft. In dieser Hinsicht ist der Forstbetrieb Flossenbürg als Teil der Bayerischen Staatsforsten AöR ausgezeichnet aufgestellt und hat bei der PEFC-Zertifizierung mit Bestnoten abgeschnitten.

Laut Heinrich Förster hat der Forstbetrieb Flossenbürg alle Kriterien erfüllt. Der Diplom-Forstwirt hat als freiberuflicher Auditor der Holz und Wald Zertifizierungsgesellschaft mbH in
Attenkirchen alles unter die Lupe genommen, etwa in Bezug auf eine nachhaltige Bewirtschaftung, Gesundheit und Vitalität des Waldes, die Produktionsfunktion oder biologische Vielfalt in Waldökosystemen.

Verantwortung übernehmen

Dazu kommt auch die Verantwortung der Bayerischen Staatsforsten gegenüber der Gesellschaft und den Beschäftigten. „Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz haben bei der Waldarbeit Priorität“, betont Förster. „Die vielfältigen sozioökonomischen Funktionen des Waldes werden dabei sichergestellt und gefördert.“

Die Freude über die Bestnoten steht sowohl dem Forstbetriebsleiter Stefan Bösl als auch seinem Stellvertreter Ingo Greim ins Gesicht geschrieben. „Die Zertifizierung ist mit die beste Werbung für uns“, hebt Bösl hervor und unterstreicht das nachhaltige Wirtschaften. „Unsere Kunden können sicher sein, dass sie kein Raubbau-Holz kaufen.“ Greim bestätigt die Aussagen mit dem Hinweis, „dass auch Baumärkte großen Wert auf Qualität mit Nachhaltigkeit legen“.

Das Zertifizierungssystem PEFC

Das Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung basiert inhaltlich auf internationalen Beschlüssen der Nachfolgekonferenzen der Umweltkonferenz von Rio 1992. Dabei handelt sich um die Kriterien und Indikatoren, die auf den Ministerkonferenzen zum Schutz der Wälder in Europa von 37 Nationen im Pan-Europäischen Prozess verabschiedet worden sind.

Vorrangiges Ziel ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards.

Ferner bietet die Waldzertifizierung ein hervorragendes Marketinginstrument für den nachwachsenden Rohstoff Holz, das zur Verbesserung des Images der Forstwirtschaft und ihrer Marktpartner beiträgt.

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