Zusammenhalt wird großgeschrieben: „Kairos“ Kaltenbrunn besteht schon 30 Jahre

Kaltenbrunn. Seit 30 Jahren Engagement über die vier Kirchengemeinden hinaus: Lobpreisband „Kairos“ Kaltenbrunn feierte 30-jähriges Jubiläum.

Sie erfüllen den Auftrag Gottes: Die Lobpreisband „Kairos“ mit (von links) Andrea Faltermeier, Andreas und Claudia Scheidler, Katrin und Christian Seidl, Hermann Prölß mit Sohn Valentin am Schlagzeug. Bild: Siggi Bock

Es ist für eine christlich geprägte Band schon etwas Besonderes, über eine so lange Zeit zu bestehen. Vor über 30 Jahren hatte Pfarrer Dominic Naujoks in den vier Kirchengemeinden den Gottesdienst in freier Form eingeführt: Die Verkündigung von Gottes Wort, umrahmt von Gebet und Lobpreis.

Diesen Lobpreis zu gestalten war für einige Jugendliche aus der „Jungen Gemeinde“, der damaligen Jugendgruppe der Kirchengemeinden Kaltenbrunn-Thansüß-Freihung-Vilseck, Ansporn genug, erlernte Instrumente auszupacken und zusammen zu proben. Der Grundstein für „Kairos“ war gelegt.

Erster Auftritt in der Katharinen-Kirche

Am 30. November 1992 folgte der erste Auftritt in der Thansüßer Katharinen-Kirche. „Unsere Musik wurde zu einem festen Bestandteil dieser besonderen monatlichen Gottesdienste, die abwechselnd in Kaltenbrunn, Thansüß, Freihung und Vilseck gefeiert wurden, und die auch Besucher aus anderen Gemeinden und Konfessionen anlockten“ erinnert sich Christian Seidl.

Auf den Jesus-Tag im Freihunger Gemeindezentrum und beim Motorradfahrer-Gottesdienst in einer Thansüßer Maschinenhalle folgten 1994 gleich zwei größere Auftritte außerhalb der gewohnten Umgebung.

Nicht nur Gottesdienste

In den folgenden Jahren gestaltete „Kairos“ nicht nur Gottesdienste in den vier zum Pfarramtsbezirk gehörenden Kirchen, sondern auch in anderen evangelischen, katholischen sowie freikirchlichen Gemeinden.

Die Band spielte bei Trauungen, Kommunionen, Konfirmationen, Weltgebetstagen, „Pro-Christ“-Übertragungen, Open-Air-Gottesdiensten und vielem mehr. Natürlich pausierte oder wechselte auch die Besetzung hin und wieder. Arbeit und Studium, Familienplanung und Nachwuchs, Haus(um)bau und Umzug: „In 30 Jahren passiert doch so einiges“ erklärte Seidl.

Der griechische Ausdruck „Kairos“

„Der ‚Gottesdienst in freier Form‘ bei unserem Gründungspfarrer, der mittlerweile in Weiden-St.-Markus wirkt, ist immer noch unsere ‚Lobpreis- Heimat‘, auch wenn wir dort die Anbetung nicht mehr so regelmäßig wie früher begleiten können“, bemerkt Seidl.

„Im Lobpreis eine gute Zeit in der Gemeinschaft mit Gott zu erleben“, lautet nach wie vor die Devise. Denn dafür steht der griechische Ausdruck „Kairos“ in biblischen Texten: Für den richtigen Augenblick den Auftrag Gottes zu erfüllen.

Zusammenhalt und Beifall

Auch wenn sich die Besetzung der Lobpreisband im Laufe der Zeit aus plausiblen Gründen geändert hat: Der Zusammenhalt wird noch immer großgeschrieben.

Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums hatte „Kairos“ den Sonntagsgottesdienst am 18. September in der St.-Martins-Kirche Kaltenbrunn bereichert und dafür großen Schlussbeifall geerntet. Pfarrer Matthias Weih wünschte offene Herzen der Menschen, die ihnen zuhören, sowie Gottes Segen.

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