Zuversicht beeindruckt SPD-Landesvorsitzende

Pressath. Die SPD-Co-Landesvorsitzende Ronja Endres besuchte im Rahmen ihrer Sommertour die Stadt und ließ sich deren reizvolle Facetten zeigen.

Interessiert zeigten sich SPD-Co-Landesvorsitzende Ronja Endres und SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl (Vierte und Fünfte von links) an den Plänen für das „Seenland Haidenaabtal“, die Bürgermeister Bernhard Stangl (Dritter von links) erläuterte. Foto: Bernhard Piegsa

Hoher Besuch in der Haidenaabstadt: Im Zuge ihrer Sommertour „RonjaBayDir“ besuchte die SPD-Co-Landesvorsitzende Ronja Endres gemeinsam mit der Landtagsabgeordneten Annette Karl, Pressath. Beeindruckt zeigte sich Endres nicht nur von den kommunalpolitischen Projekten, die Bürgermeister Bernhard Stangl vorstellte, sondern auch von der zuversichtlichen und zielstrebigen Stimmung im Ortsverein: „Das ist nicht mehr überall selbstverständlich.“

Auch das Freizeitangebot nicht vergessen

Bernhard Stangl betonte, dass es gerade in einer kleineren Kommune wie Pressath klarer politischer Ziele bedürfe, damit „die Menschen sich hier wohlfühlen und hier gehalten werden können“. Nicht nur auf die Sicherung von Arbeitsplätzen und den Ausbau von Dienstleistungsangeboten wie Geschäften, Arztpraxen oder öffentlichem Nahverkehr komme es an, sondern auch auf Angebote zur Freizeitgestaltung. Heuer habe der Kiesibeach mit Thomas Meisels „Wunderpark“ eine beliebte Attraktion hinzugewonnen, und die Stadt denke über weitere Entwicklungsoptionen nach.

In Sachen Freizeitseen dabei an Bayerns Spitze

Als weiteres ambitioniertes, von den Gemeinden des Kooperationsraums VierStädtedreieck gemeinsam getragenes Zukunftsprojekt nannte Bürgermeister Stangl das „Seenland Haidenaabtal“ bei Dießfurt. Dieses Gebiet habe nach seiner Überzeugung das Potenzial zu einem der zwei oder drei bayernweit attraktivsten Freizeitseen.

Das in Arbeit befindlichen Gestaltungskonzept werde die Ziele touristischer Attraktivität und ökologischer Nachhaltigkeit in sich verbinden: „Eine möglichst umweltverträgliche Gestaltung aller Angebote ist oberstes Ziel, und es können auch Einrichtungen der Umwelterziehung wie etwa ein Naturbildungszentrum entstehen.“ Annette Karl begrüßte diese Erwägungen: „Man sieht ja immer mehr ein, dass Naturschutz nicht einfach bedeutet, Dinge liegenzulassen, sondern aktives Handeln im Einklang mit der Natur erfordert.“

Endres mag den „Alten Obstgarten“

Begeistert äußerte sich Ronja Endres über das Projekt „Alter Obstgarten“, das die zwischen Bahnhofstraße und Sportplatzsiedlung liegende kleine Grünanlage mit ihrem wertvollen alten Obstbaumbestand als „grüne Lunge“ erhalten soll. Unter den Aspekten des Klima-, Arten-, Hitze- und Grundwasserschutzes und des Verzichts auf Bodenversiegelung sei die Entscheidung für diesen kleinen Park und gegen den ursprünglich angedachten Bau einer Verbindungsstraße
mit Parkplätzen nur zu bejahen, bekräftigte die Landesvorsitzende.

Für neue ÖPNV-Konzepte im ländlichen Raum

Interessiert zeigte sich Ronja Endres auch am Nahverkehrsangebot in Pressath, das Bürgermeister Bernhard Stangl dank des Bahn-Stundentakts und der „Baxi“-Anbindungen als „nicht schlecht“ bewertete. Wünschenswert sei jedoch eine noch bessere Erschließung der zahlreichen Stadtteile in der Flächengemeinde, meinte der Rathauschef.

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