Zwei Unfälle hintereinander an fast der gleichen Stelle

Mitterteich. Innerhalb von zwei Tagen kam es zu zwei schweren Unfällen an fast der gleichen Stelle. Beim ersten Mal war der Fahrer schuld, beim zweiten Mal lag es an der Schneeglätte.

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Symbolbild: Pixabay

Am Donnerstag, den 01. Dezember gegen 14 Uhr ereignete sich auf der B299 auf Höhe der Abzweigung nach Leonberg ein Verkehrsunfall. Ein Fahrer (80) bog auf der B299 von Waldsassen kommend nach links Richtung Leonberg ab. Dabei übersah er das entgegenkommende Auto, welcher geradeaus Richtung Waldsassen weiterfahren wollte.

Daraufhin fuhr das Auto frontal in die Beifahrerseite des Unfallverursachers. Dieser wurde anschließend zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht, wurde durch den Unfall aber nicht lebensgefährlich verletzt. In dem entgegenkommenden Fahrzeug saß eine Frau aus dem Bereich Nürnberg, welche laut derzeitigem Stand keinerlei Verletzungen davontrug.
An den beiden Unfallfahrzeugen entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Feuerwehren Mitterteich und Pleußen regelten vor Ort den Verkehr. Eine Vollsperrung war nicht notwendig.

Zweiter Unfall am Freitag

Am Freitag, den 02. Dezember kam es gegen 18.20 Uhr auf der Bundesstraße 299 auf Höhe der Abzweigung nach Leonberg erneut zu einem schweren Verkehrsunfall, bei dem drei Personen schwer verletzt wurden. Nach bisherigen Ermittlungsstand fuhr ein Mann (68) aus der Region Nürnberg mit seinem Mercedes Kleintransporter auf der B299 von Waldsassen kommend in Fahrtrichtung BAB 93. Wegen Schneeglätte kam der Transporter ins Schleudern und prallte frontal in den entgegenkommenden Skoda eines anderen Mannes (58), der auf der B299 in Fahrtrichtung Waldsassen fuhr.

Der Fahrer des Kleintransporters und seine Beifahrerin (66) kamen schwer verletzt in ein Krankenhaus. Der 58-jährige Skoda-Fahrer wurde ebenfalls schwer verletzt in ein Klinikum gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand jeweils ein wirtschaftlicher Totalschaden. Die Freiwillige Feuerwehr Mitterteich und die Straßenmeisterei Tirschenreuth waren ebenfalls an dem Unfallort im Einsatz. Die Straße war zum Zwecke der Unfallaufnahme von 18.30 bis 20.30 Uhr komplett gesperrt.

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1 Kommentare

Leser - 04.12.2022

Um es richtig zu Stellen, war beide Male der Fahrer Schuld. Oder wäre im Sommer der Sommer Schuld? Auch im Winter gab es schon immer Schnee und Glatteis ‼️‼️