Blinder Passagier im Auto denkt nicht ans Herauskommen

Weiden. Eine Frau zeigte gestern einen Mitfahrer der ganz besonderen Art bei der Polizei an.

Mit größter Sorgfalt wurde das Tier befreit. Foto: PI Weiden
Mit größter Sorgfalt wurde das Tier befreit. Foto: PI Weiden
Gemeinsam wurde eine Lösung gefunden, das Tier aus seiner Notlage zu befreien. Foto: PI Weiden
Gemeinsam wurde eine Lösung gefunden, das Tier aus seiner Notlage zu befreien. Foto: PI Weiden
Was tun, fragten sich auch die Polizeibeamten. Foto: PI Weiden
Was tun, fragten sich auch die Polizeibeamten. Foto: PI Weiden
Der junge Falke kam nicht freiwillig aus seinem Gefängnis. Foto: PI Weiden
Der junge Falke kam nicht freiwillig aus seinem Gefängnis. Foto: PI Weiden
Hier mussten die Autoprofis ran. Foto: PI Weiden
Hier mussten die Autoprofis ran. Foto: PI Weiden
Endlich wieder frei - jetzt kümmern sich die Experten um den jungen Falken. Foto: PI Weiden
Endlich wieder frei – jetzt kümmern sich die Experten um den jungen Falken. Foto: PI Weiden
Foto: PI Weiden
Foto: PI Weiden
Foto: PI Weiden
Foto: PI Weiden
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PI Weiden

Da staunten die Beamten der Polizeiinspektion Weiden nicht schlecht, als eine junge Dame am Donnerstag in den Nachmittagsstunden schilderte, dass sich in ihrem Fahrzeug wohl ein blinder Passagier versteckt.

Dieser Mitfahrer wollte dann das Fahrzeug um nichts in der Welt wieder verlassen. Die Beamten wollten den Mitfahrer natürlich selbst begutachten und ihn zum Aufgeben überreden, was sich als nicht so einfach herausstellen sollte. Denn bei dem blinden Passagier handelte es sich um einen kleinen Falken.

Wie hat der Falke das geschafft?

Die Frau war mit ihrem Auto auf der B22 unterwegs, als der Falke im Flug den Fahrtweg des Fahrzeugs kreuzte. Beim Zusammenstoß hatte es das Tier tatsächlich durch die Gitterstäbe des Kühlergrills in den dahinter liegenden Hohlraum geschafft, weshalb er nun hinter „schwedischen Gardinen“ saß und von dort aus alle Beteiligten verdutzt anguckte.

Fachmännisch und unter der kundigen Hilfe von Werkstattmitarbeitern der Inspektion wurde der Kühlergrill vorsichtig auseinandergebaut und der Falke befreit. Nachdem das Fahrzeug wieder zusammengeschraubt war, konnte zumindest die Dame ihren Weg fortsetzen. Der Jungfalke kam in eine Wildvogelauffangstation.

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