CSU Tännesberg hat ihre Delegierten gewählt

Tännesberg. Bei der Jahreshauptversammlung der CSU gab es viel zu besprechen, außerdem wurden die Delegierten gewählt.

Es gab viel zu besprechen. Foto: Dr. Stephanie Kuchlbauer

Die Jahreshauptversammlung der CSU Tännesberg fand im Sommer nochmals statt. Diesmal nicht aufgrund der Pandemie, sondern aufgrund der Delegiertenwahlen zur Vorbereitung der Landtagskandidatennominierung.

Zunächst berichtete die Vorsitzende Dr. Stephanie Kuchlbauer über die Aktivitäten des Ortsverbandes im letzten Jahr. Neben Veranstaltungen im Bundestagswahlkampf, wie die Ortsbegehung mit dem Bundestagsmitglied Albert Rupprecht, fand gleich zu Beginn der Amtsperiode auch ein Mitgliederabend mit Ehrungen statt.

Auf unterschiedlichen Kanälen immer im Kontakt

Es folgten im Herbst kleinere Diskussionsrunden beispielsweise mit dem Landtagsabgeordneten Dr. Stephan Oetzinger sowie eine Fragebogenaktion im Winter. Auch traf man sich online, um über die neuen Windkraftanlagen zu diskutieren. Diese Diskussion setzte sich bis ins Frühjahr fort, da durch den Ukrainekrieg neue Entwicklungen und Bedürfnisse miteinbezogen wurden.

Im April fand dann mit der RamadamaAktion eine traditionelle CSU/JU-Aktion ihre Fortsetzung. In der Folge berichtete Benjamin Liebl über die Kasse, ihm wurde von Georg Ebnet und Stefan Bösl eine vorbildliche Kassenführung bescheinigt.

Ergebnis der Deligiertenwahl

Für die Delegiertenwahlen zur besonderen Teilkreisvertreterversammlung wurde Dr. Stephan Oetzinger zum Wahlleiter bestimmt. Es wurden Werner Rom, Franziska Ebnet, Hubert Liebl und Helmut Bamler zu Delegierten gewählt,

Ersatzdelegierte sind Wilhelm Seegerer, Angelika Prem, Robert Eichhorn, Beate Zangl und Thomas Bäuml.

Im Anschluss berichtete der Landtagsabgeordnete Dr. Stephan Oetzinger über aktuelle Themen aus der bayerischen Politik. Ein großer Teil der Diskussion drehte sich um die Energiepolitik. So wirke sich die Verknappung von Energie und auch von Gas bei uns im ländlichen Raum vor allem im wirtschaftlichen Bereich aus, was auf Bundesebene manchmal anders dargestellt werde, wie auch Thomas Bäuml bemerkte.

Alternative Energien auf dem Prüfstand

Auch seien vor allem kleine Wasserkraftwerke bei der derzeitigen Energiepolitik benachteiligt und müssten teilweise sogar um ihre Existenz fürchten. Außerdem gebe es für größere Wasserkraftanlagen nicht genug Ansporn, zu modernisieren.

Angelika Prem wies darauf hin, dass der Photovoltaikausbau bisher auch nur ein Lippenbekenntnis sei, da teilweise das Netz gar nicht in der Lage sei, weitere Anlagen aufzunehmen und die Netzbetreiber hier auch wenig Interesse zeigten. Auch sei die Einspeisevergütung nicht attraktiv. Dr. Oetzinger sicherte zu, hier auf einen Netzausbau zu drängen.

Auch die Familien im Fokus

Ein weiteres wichtiges Thema für die CSU ist die Familienpolitik. Der Kindergartenbesuch wird pro Monat und Kind mit 100 Euro bezuschusst, sodass zwar bei längeren Betreuungszeiten noch Gebühren für die Eltern anfallen, jedoch nicht in dem Maße wie zuvor. Auch gibt es mit dem Bayerischen Familiengeld nochmal mehr pro Kind für die Familien.

Von Helmut Bamler wurde das Thema Wolfsrisse angesprochen. Die Versammlung war sich hier mit Dr. Stephan Oetzinger einig, dass der Wolf nicht verharmlost werden darf, eine Absenkung der FFH-Richtlinie wäre aus Sicht der Tierhalter und auch der Normalbevölkerung, die sich eine sichere Waldnutzung wünscht, zu befürworten.

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