Ein Theaterprogramm für alle – das LTO übertrifft sich selbst

Leuchtenberg. Das Landestheater Oberpfalz (LTO) startet in eine Spielzeit der Superlative mit insgesamt 16 Produktionen an elf Orten und macht so dem Slogan "Aus der Oberpfalz für die Oberpfalz" wieder alle Ehre.

Mitfeiern beim Karneval der Tiere. Foto: Jochen Schwab

Den Auftakt des Spielzeit 22/23 des Landestheater Oberpfalz (LTO) macht am 1. Oktober ein Gastspiel des Erby-Theaters München mit „Der Geizige“ nach Molière, das gleichzeitig auch den LTO-Kulturherbst in der Stadthalle Vohenstrauß eröffnet.

Eine enorme Bandbreite

Es folgen weitere Vorstellungen von „Karneval der Tiere“, „Die Weiße Rose“ und „Der nackte Wahnsinn“ – die letzte Inszenierung von Till Rickelt als künstlerischem Leiter am LTO. Direkt im Anschluss erhellt die LTO-Winterbühne die tristen Wintermonate mit einem neuen Versuch für die Wiederaufnahme von „Resl Unser“, „Nils Holgersson“ und seine Gänse kommen für zwei Termine zurück, ebenso wie die Lachstürme erntende Familie Hartmann in „Willkommen bei den Hartmanns“. Sie zieht in den neuen Spielort, das Gemeindezentrum in Speinshart, ein.

Auch mit Nils Holgersson und seinen Gänsen gibt es ein Wiedersehen. Foto: Jochen Schwab LTO
Auch mit Nils Holgersson und seinen Gänsen gibt es ein Wiedersehen. Foto: Jochen Schwab LTO
Berührender und engagierter Stoff:
Berührender und engagierter Stoff: „Die Weiße Rose“. Foto: Jochen Schwab LTO
Das Landestheater Oberpfalz (LTO) führte das Stück
Das Landestheater Oberpfalz (LTO) führte das Stück „Resl Unser“ auf. Foto: Jochen Schwab LTO
Jochen Schwab LTO
Jochen Schwab LTO
Jochen Schwab LTO

Vollgas in der kalten Jahreszeit

„Nipple Jesus“ und „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ mussten aufgrund der Pandemie im letzten Jahr absagt werden, nun werden sie im kommenden Winter Premiere feiern. Rund um Weihnachten sorgt „Ein Schaf für’s Leben“ für leuchtende Kinderaugen, während mit „Judas / Ismene, Schwester von“ einem Verfemten und einer Vergessenen an einem Abend eine Stimme gegeben wird. Besonders freuen sie die Verantwortlichen auf „Pfui! Die Klankermeier-Saga“, mit der wir ab Januar nicht nur wieder eine Uraufführung im Spielplan haben, sondern auch unser Repertoire an regionalen Themen weiter ausbauen.

Blick in den Sommer 2023

Auch die Inszenierungen und Termine für den Sommer 2023 stehen fest. Mit einem weiteren großen Musical – dessen Titel noch nicht veröffentlicht werden soll – auf der Burg Leuchtenberg präsentiert das Ensemble eingängige, kunstvoll arrangierte Songs und liebevoll-schräge Märchen-Charaktere in die Stammspielstätte. Der Denkenbauernhof im Freilandmuseum Oberpfalz wird sich ab Juli in eine Schwarze Mühle verwandeln: mit „Krabat“ kommt einer der beliebtesten Jugendstoffe an den besten Ort, den man sich für diese Geschichte voller Liebe, Grusel und Magie nur vorstellen kann.

Das „Neinhorn“ wird die Naturbühne Schönberg in Grafenwöhr in einen Herzwald verwandeln, während „Der brave Soldat Schwejk“ auf Burg Leuchtenberg und Burg Waldeck versucht, seinen
Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Außerdem wird es ein Wiedersehen mit dem „Beutelschneider“ in Speinshart geben.

Termine & Spielzeitheft

Alle Informationen und Termine der neuen Spielzeit gibt es hier. Der Vorverkauf für die Vorstellungen ab Oktober läuft bereits, der Vorverkauf für die LTO Winterbühne startet am 1. Oktober, für die Sommerfestspiele 2023 am 1. Dezember.

Das Spielzeitheft gibt es zwischen dem 1. und 15. Oktober in allen Filialen der Stadtbäckerei Schaller und den Tourismusbüros kostenlos. Wer es geschickt bekommen möchte kann es mit Angabe der Adresse per E-Mail an info@landestheater-oberpfalz.de bestellen.

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