Erweiterung des Solarparks Diepoltsreuth ist beschlossene Sache

iepoltsreuth ist ein weiteres Mal den Fachbehörden vorgelegt worden. Der Marktgemeinderat steht nach wie vor, mit einer Ausnahme hinter dem Projekt.

Die Photovoltaikanlage in Diepoltsreuth. Foto: Gabi Eichl

Der Marktgemeinderat wägt in seiner jüngsten Sitzung erneut die Stellungnahmen der Fachstellen ab und beschließt die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans und den dazugehörigen vorhabenbezogenen Bebauungsplan.

Markträtin Erika Löws (AfD) begründet ihre ablehnende Haltung damit, dass nicht noch mehr landwirtschaftliche Flächen versiegelt werden dürften. Sie habe jedoch nichts gegen Photovoltaik-Anlagen auf Dächern, sagt sie.

Klaus-Peter Fels von der Ingenieurberatung Weiden, der die Stellungnahmen der Fachstellen für den Marktgemeinderat aufbereitet hat, erwidert, mit einem Solarpark würden gerade einmal bis zu zwei Prozent der Fläche versiegelt, bei einem Gewerbegebiet könnten es schon einmal 80 Prozent sein.

Schulsanierung läuft nicht so schnell wie geplant

Die Sanierung der Schule läuft, aber weiterhin nicht so, wie sie sollte. Bürgermeister Robert Lindner berichtet unter anderem von Lieferproblemen der Lüftungsanlagen, die wiederum andere Gewerke behinderten. Dennoch sei man weitgehend im veranschlagten Kostenrahmen von 2018.

„Da müssen einfach Notnägel gemacht werden“

Der FDP/UB-Sprecher Heinz Kett brachte die Musikschule zur Sprache. Lindner sagt, man versuche, diese unbedingt an der Schule zu halten, auch wenn die Schulleitung davon spreche, dass man keinen Platz dafür habe. Man müsse der Schule deutlich zu verstehen geben, dass es gehen müsse, dass die Musikschule bleibe. In diesem Punkt ist sich der Marktgemeinderat mit Kett einig.

Katholisches Kinderhaus erwirtschaftet Überschuss

Das katholische Kinderhaus St. Johannes M. Vianney hat über die Caritas die Betriebskostenrechnung für das Jahr 2021 vorgelegt, die mit einem Überschuss von nicht ganz 21.000 Euro schließt. Julia Bayer (CSU) spricht von einem anerkennenswerten Ergebnis und lobt ausdrücklich das Engagement der Beteiligten.

Sechs Festkapellen für die 1075-Jahr-Feier

Dem Festausschuss der 1075-Jahr-Feier genehmigt der Marktgemeinderat die beabsichtigte Buchung von sechs Festkapellen. Die Kapellen sind laut Ausschussleiter Oliver Mutterer die Eslarner „Blech 5“, die Neuhauser Boum, die Störnsteiner Blasmusik, die Trachtenkapelle Waldthurn, der Kolping-Spielmannszug Oberviechtach und die Blaskapelle Waldkirch.

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