Feuerwehrhaus: Trabitzer Gemeinderat klopft Standort fest

Trabitz. Nun steht es fest: Das neue Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr Burkhardsreuth wird auf dem Grundstück des abgebrochenen „Merker-Hauses“ in der Nachbarschaft des Bauhofs errichtet. Dies beschloss der Trabitzer Gemeinderat in seiner Junisitzung einstimmig.

Das „Merker-Haus“ ist Vergangenheit – in wenigen Jahren wird hier das Gerätehaus der Feuerwehr Burkhardsreuth stehen. Foto: Bernhard Piegsa

Eine Überraschung war das freilich nicht, denn schon zuvor hatten die Gemeindeverantwortlichen und die Feuerwehrleitung diese Lösung favorisiert. Andere zeitweilig ins Auge gefasste Standorte hatten sich schon deshalb erledigt, weil sie im Außenbereich lagen und eine Baugenehmigung dort nicht erteilt worden wäre.

Die Details der Gebäudekonzeption und des Planungsverfahrens werden Gemeinderat und Verwaltung in den nächsten Monaten ausarbeiten.

Vollstes Vertrauen in die Kommandanten

Formsache war die Bestätigung der von den Feuerwehraktiven in ihrer Wahlversammlung wiederberufenen Kommandanten Stefan Groß und Sebastian Bayer für die nächsten sechs Jahre.

Geldsegen für den Kindergarten, Sportler müssen noch warten

Ferner informierte Bürgermeisterin Carmen Pepiuk, dass der Freistaat der Gemeinde im Rahmen der Auszahlung von Finanzausgleichsgesetz-Fördermitteln 100.000 Euro aus der kommunalen Hochbauförderung zugunsten des Kindergartenneubaus zuerkannt habe. Die Jagdgenossenschaft Zessau-Weihersberg hat der Gemeinde außerdem 5.000 Euro für den Wegebau gespendet.

Über den Antrag auf einen 500.000-EuroZuschuss aus dem „Investitionspakt Sportstätten“ für die Trabitzer Sportanlagen werde das Wohnungsbauministerium voraussichtlich im August oder September entscheiden.

Machbarkeitsstudien werden bald auf den Weg gebracht

Angebote für die Machbarkeitsstudie zur künftigen Nutzung der Meierhof-Ökonomiegebäude und der Lagerhalle sowie für die baulichen und gestalterischen Konzepte der Stabilisierungsarbeiten am Mühlweiher (Heindlweiher), so Pepiuk weiter, werde die Gemeinde demnächst einholen.

Die Regierung der Oberpfalz habe bereits signalisiert, dass diese Studien förderfähig seien. Positiv habe die Regierung auch die Ergebnisse des Workshops für die Neugestaltung des Trabitzer Ortskerns aufgenommen.

An Kreisumlage müsse die Gemeinde heuer 723.817,08 Euro abführen, für eine Schadensbehebung in der Kläranlage seien 9.285,92 Euro an Reparaturkosten angefallen.

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