Förderberufsschule: Wichtiger Beitrag für die Ausbildung junger Menschen

Grafenwöhr. Eine Bildungseinrichtung, die es in sich hat: Das St. Michaels-Werk in Grafenwöhr mit dem Förderschwerpunkt Lernen ist die drittgrößte Förderberufsschule ihrer Art Bayerns. Uli Grötsch (Mitglied des Bundestages) informierte sich vor Ort über die dortige Ausbildung.

Von links nach rechts: Schulleiter Peter Fleischmann, Vorständin Sigrid Pinzer, MdB Uli Grötsch und geschäftsführender Vorstand Tassilo Heimberg. Foto: St.-Michaels-Werk Grafenwöhr

Der geschäftsführende Vorstand Tassilo Heimberg, Vorständin Sigrid Pinzer, Schulleiter Peter Fleischmann und der Leiter von Internat und Jugendhilfe Johannes Stahl gaben dem SPD-Abgeordneten einen umfangreichen Einblick in ihre Einrichtung.

„Vielen Schülerinnen und Schülern bleibt durch uns ein Pendeln erspart“ betonte Dipl. Sozialpädagoge Stahl in Bezug auf die 72 vorhandenen Bettenplätze des Internats, das in diesem Jahr gut ausgelastet sei.

Sieben Jugendämter im Einsatz

Nachdem 2019 die stationäre Jugendhilfe des St. Michaels-Werk in eine ambulante umgewandelt wurde, sind mittlerweile neun Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für insgesamt sieben Jugendämter im Einsatz. Das St. Michaels-Werk ist bemüht, ständig die Angebote weiter auszubauen. Dafür suchen sie spezielle Fachkräfte.

Vorständin Sigrid Pinzer stellte die Aufgaben der Schulvorbereitenden Einrichtungen in Grafenwöhr und Vohenstrauß sowie in die Arbeit der Schulbegleiter, die im gesamten Regierungsbezirk für das St. Michaels-Werk Grafenwöhr im Einsatz sind, vor.

Berufsvorbereitungsjahr bietet große Vorteile

Einen Einblick in die Berufsschule zur sonderpädagogischen Förderung mit dem „Förderschwerpunkt Lernen“ gab Schulleiter Peter Fleischmann. Er freute sich, dass die Schule immer mehr Anklang finde. Derzeit werden 876 Schülerinnen und Schüler an den Standorten Grafenwöhr und Regensburg unterrichtet. 130 Jugendliche nutzen das Berufsvorbereitungsjahr.

Diese Vorbereitung biete große Vorteile für den späteren Besuch einer Fachklasse an der Berufsschule, erläuterte Fleischmann. „Hier entscheidet nicht Herkunft, sondern nur die eigenen Fähigkeiten“, zeigte sich Uli Grötsch begeistert.

Moderne Ausstattung

Auch in den Ausbildungsberufen hat sich viel getan: Medienbildung und die Medienpädagogik nehmen einen immer größeren Raum ein, alle Klassenräume und Werkstätten werden mit neuer IT-Infrastruktur und digitaler Medientechnik ausgestattet – auch mit Fördermitteln des Bundes.

MdB Uli Grötsch freute sich über die moderne Ausstattung und sicherte auch weiterhin seine Unterstützung zu: „Sie leisten mit Ihrer Arbeit einen enorm wichtigen Beitrag dafür, dass alle jungen Menschen eine Chance auf eine abgeschlossene Berufsausbildung haben!“, so Grötsch.

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