Kirwa sei Dank: Dieses Paar sagt „Ja“

Döllnitz. Kirwa sei Dank: Theresa und Manuel gaben sich am vergangenen Samstag in der St. Jakobus Kirche das Ja-Wort.

Das frischvermählte Paar Theresa und Manuel beim Verlassen der St. Jakobuskirche. Bild: Sieglinde Schärtl

Die Erzieherin Theresa Bäumler aus Döllnitz und Manuel Bodensteiner, Metallbaumeister und Juniorchef des gleichnamigen Metall- und Maschinenbau-Betriebes in Weiselrieth, gaben sich am Samstag in der St. Jakobus Kirche das Ja-Wort. Pfarrer Thomas Kohlhepp aus Neunkirchen bei Weiden nahm den Beiden das Eheversprechen ab.

Da Theresa seit 2018 Erzieherin im Kindergarten der Pfarrei St. Dionysius ist, war es für Pfarrer Kohlhepp eine Ehre, die Messfeier und Trauung zu zelebrieren. In der Predigt stellte der Pfarrer den Hochzeitstag als den wichtigsten Tag in ihrem Leben heraus. Auch sprach er das Kennenlernen des Paares an.

Riesenspektakel mit Bunsenbrenner

Beide haben sich beim Kirwatanz 2015 getroffen und mit der Zeit, reifte die Liebe. Ende 2020 fragte Bodo seine Resi „mechanisch“, ob sie seine Frau werde und bei diesem Riesenspektakel mit dem Bunsenbrenner kam sie ihm zur Hilfe.

Die Hochzeitsreise tauschen sie mit der Baustelle, denn der Hausbau steht an und „so wie der Bau eines Hauses, so baut man auch in der Ehe“, waren die Worte des Priesters. „Mit Liebe geht das, denn die Liebe kann alles“, so war es auch in der Lesung zu hören, die die Schwester der Braut, Annemarie Maier, vortrug.

Gratulation mit Gesang

Zugleich war sie Trauzeugin mit Mona Bodensteiner, der Schwester des Bräutigams, als Pfarrer Kohlhepp ihnen das Eheversprechen abnahm. Die kirchliche Zeremonie umrahmte gesanglich Julia Schönberger aus Großenschwand.

Nach der kirchlichen Feier gratulierten als Erstes die Mädchen und Buben vom Kindergarten mit Gesang. Sie hatten sich dazu vor dem Volksaltar zum Brautpaar hingewandt aufgestellt. Unter der Leitung von Lydia Hofmann hatten sie vor dem Kirchenportal einen Blumenteppich aufgelegt. Die Ministranten und der Pfarrer geleiteten das frisch vermählte Paar aus dem Gotteshaus und hier war ein Riesenaufgebot von Gratulanten, die auch Hürden aufgebaut hatten.

Die erste Hürde

Für die Pfreimdtalschützen Döllnitz gratulierte Vize-Schützenmeister Anton Simon. Die Feuerwehren Döllnitz und Lerau hatten ein Schlauchtunnel aufgebaut; hier musste der Bräutigam seine Braut durchtragen. Am Ende beglückwünschten die Vorsitzenden Johann Kellner für Döllnitz und Peter Schwabl für Lerau, das Paar.

Für den OWV überbrachte Vorsitzender Michl Schwabl mit einer großen Abordnung die Glückwünsche. Auch die Kirwaleit waren sehr zahlreich und musikalisch vertreten; stellvertretend dafür gratulierte Sarah Schwabl.

Stärkungen nach jeder Hürde

Abschließend stand die KLJB Leuchtenberg, deren Vorsitzende Theresa viele Jahre war. Vorsitzende Franziska Kappl sprach die Gratulation hier aus. Auf dem Transparent war ein Herz mit den Namen Bodo und Resi aufgemalt und sie mussten das Herz ausschneiden und anschließend durfte der Bräutigam die Braut durchtragen.

Doch bei jeder Hürde, die vor allem der Bräutigam zu bewältigen hatte, gabs „flüssige Stärkungen“. Anschließend ging es mit den Eltern, Geschwistern, sehr vielen Verwandten und Freunden zum „Binnerschreiner“ nach Tännesberg zur Hochzeitsfeier.

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