Investition in die Zukunft von wunderbaren Menschen

Irchenrieth. Das Kinder- und Jugendwohnen „Am Kleefeld“ im HPZ Irchenrieth wurde am Freitag eingeweiht, der Vorstandsvorsitzender Christian Stadler dankte dabei allen Ideen- und Taktgebern.

Architekt Peter Hilgarth (rechts) überreichte an HPZ-Vorstandsvorsitzenden Christian Stadler (links) und an stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Daisy Brenner nicht nur offiziell den Schlüssel für das Kinder- und Jugendwohnen „Am Kleefeld“, sondern auch einen Spendenscheck über 2500 Euro. Foto: lst
Architekt Peter Hilgarth (rechts) überreichte an HPZ-Vorstandsvorsitzenden Christian Stadler (links) und an stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Daisy Brenner nicht nur offiziell den Schlüssel für das Kinder- und Jugendwohnen „Am Kleefeld“, sondern auch einen Spendenscheck über 2500 Euro. Foto: lst
Die Pfarrer Dominic Naujoks (links) und Alfons Forster segneten die neueste HPZ-Einrichtung. Foto: lst
Die Pfarrer Dominic Naujoks (links) und Alfons Forster segneten die neueste HPZ-Einrichtung. Foto: lst
Das neue Kinder- und Jugendwohnen „Am Kleefeld“ im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth wurde am Freitagmittag offiziell eingeweiht. Foto: lst
Das neue Kinder- und Jugendwohnen „Am Kleefeld“ im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth wurde am Freitagmittag offiziell eingeweiht. Foto: lst
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Einen Tag nachdem der definitiv längste Schal der Oberpfalz die Gebäude „Am Kleefeld“ eingepackt hatte, stand mit der Segnung und Einweihung der neuesten Einrichtung im Heilpädagogischen Zentrum (HPZ) Irchenrieth das nächste Highlight auf dem Programm.

Das Kinder- und Jugendwohnen „Am Kleefeld“ ist eine Investition in die Zukunft von wunderbaren Menschen, die später in die Gesellschaft integriert werden.

Architekt Peter Hilgarth

In seinem kleinen Rückblick ging der Vorstandsvorsitzende Christian Stadler auf die Anfänge ein. So seien bereits 2010 die Notwendigkeit erkannt und die ersten Gespräche geführt worden. 2013 habe es schließlich die Zusage der Kosten- und Entscheidungsträger gegeben, wobei der Bau erst 2018 begonnen worden sei.

„Die Entscheidung, ein Projekt mit Gesamtkosten in Höhe von rund 6,3 Millionen Euro zu stemmen, wobei seitens Regierung, Bezirk und Bayerischer Landesstiftung nur 30 Prozent gefördert wurden, erforderten Mut und Weitsichtigkeit sowie wirtschaftlich gute Arbeit“, machte der HPZ-Chef deutlich. Wegen des hohen Eigenanteils von rund 4,4 Millionen Euro habe die Entscheidungsfindung sehr wohlüberlegt über die Bühne gehen müssen.

Eine breite Palette an Möglichkeiten

Letztendlich sei das der richtige Weg gewesen, denn in der zweiten Jahreshälfte 2020 sei das Projekt mit seinen insgesamt 24 Plätzen fertiggestellt worden, ehe im Herbst der Einzug der ersten Kinder und Jugendlichen folgte.

Auch dem Wandel der Zeit habe man, so Stadler weiter, Rechnung getragen. Mit der Umwidmung der sogenannten „grünen Gruppe“ von reinen Internats- hin zu Wohnplätzen mit intensiverer Betreuung habe man zeitnah erkannt, wo aufgrund der erhöhten, zum Teil bayernweiten, Anfragen der Bedarf vorhanden sei.

Struktur, Halt und Förderung

Nun könne das HPZ „ein breites Leistungsspektrum, bestehend aus einer heilpädagogischen Wohngruppe, einer heilpädagogisch-therapeutischen Wohngruppe und einer heilpädagogischen Intensiv-Wohngruppe für Kinder- und Jugendliche, anbieten“. Stadler wies in diesem Zusammenhang auf den wichtigen Faktor des geregelten Tagesablaufs der Kinder und Jugendlichen im Alter von drei bis 20 Jahren hin, die die schulvorbereitende Einrichtung und die HPZ-Schule besuchen.

Ein geschützter Wohlfühlort

Die stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Daisy Brenner erinnerte sich in ihrer kurzen Ansprache an die Anfangsidee eines Schülerinternats, die sich im Laufe der Zeit gewandelt habe. „Heute haben wir seit einem Jahr ein stabiles und sicheres Umfeld und ein zweites Zuhause für die Kinder und Jugendlichen geschaffen.“

Architekt Peter Hilgarth fügte an, dass es sich um „einen geschützten Wohlfühlort“ handle. Er hatte zur Überraschung aller dann bei der Schlüsselübergabe auch einen Spendenscheck über 2500 Euro als Geschenk dabei. Mit der Summe, so Stadler, werde man weitere Zusatzwünsche der Kinder finanzieren.

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