Kirwa in Weiherhammer: Erster Festzug nach Corona bei Kaiserwetter

Weiherhammer. Beim ersten Festzug nach Corona herrschte super Stimmung. Auch der Wettergott trug zum Gelingen des professionell organisierten Vereinsjubiläums bei.

Fahnenträger Marco Gollwitzer führt stolz die Vereine durch Weiherhammer. Foto: Gerhard Müller
Fahnenträger Marco Gollwitzer führt stolz die Vereine durch Weiherhammer. Foto: Gerhard Müller
Eine prächtige Festgesellschaft: die Weiherhammerer
Kirwaleit. Foto: Gerhard Müller
Eine prächtige Festgesellschaft: die Weiherhammerer Kirwaleit. Foto: Gerhard Müller
Wer früh anfängt, wird schneller zum Profi: die Kleinsten
Tänzer der Kirwaleit. Foto: Gerhard Müller
Wer früh anfängt, wird schneller zum Profi: die Kleinsten Tänzer der Kirwaleit. Foto: Gerhard Müller

Am Freitag gute Stimmung, das Gleiche am Samstag. Wie könnte da der Sonntag noch anders werden? Bei optimalem Wetter stellten sich 20 Vereine zum Festzug anlässlich des zehnjährigen Gründungsjubiläums der Weiherhammerer Kirwaleit auf. Angeführt wurden die über 500 mitmarschierenden Vereinsmitglieder aus den Nachbarorten von der Pirker Blechmusik, die den richtigen Rhythmus für die eineinhalb Kilometer lange Strecke durch den Ort vorgab.

Nach einer guten halben Stunde hatte allen voran der stolze Fähnrich Marco Gollwitzer den Tross wieder zum Festplatz zurückgebracht. Nachdem sich auch die Standartenträger aller Vereine vor dem Festzelt aufgestellt hatten, wurden sie einzeln vom Kirwaleit-Vorstand Ralf Egeter gebeten, ihre Plätze im Festzelt einzunehmen. Kaum hatten die Kirwaburschen und Madeln ihre Bänke gefunden, sorgten die Pirker Musiker dafür, dass diese nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Stehen und Mitklatschen benutzt wurden.

Dargebotene Kirwatänze ein Augenschmaus

Die Kirwaminis standen mit ihrem Können den Großen in nichts nach. Beim Einmarsch präsentierten sie einen sehr anspruchsvollen Siebenschritt, für dessen gute Darbietung eine fleißige Vorbereitung notwendig gewesen war. Die nächstälteren Kirwakids zeigten den nicht weniger aufwendigen Marschierboarischen und die Hammerschmiedg’selln. Die anschließend eingezogenen Kirwaleit erfreuten die Zuschauer mit einem traditionellen offenen Walzer, einem Boarischen, s’Bauernmadl und einer Polka.

Krönender Höhepunkt der tänzerischen Darbietungen war der gemeinsame Reigen um die neue Fahne. Andreas Helgert tanzte mit dem Statussymbol gekonnt in einer eigens dafür geschriebenen Choreografie. Susi Martin, die für das Einstudieren der aller gezeigten Tänze zuständig war, konnte sehr stolz und zufrieden mit den Präsentationen ihrer Schützlinge sein.

Schankhilfe durch befreundete Vereine

Damit sich die Weiherhammerer Kirwaleit auch zwischendurch ein Bier und etwas Ruhe gönnen konnten, sprangen die Etzenrichter Kirwaleut und die Mitglieder der SSG Weiherhammer in die Bresche. Sie übernahmen eine Schicht beim Ausschenken der Getränke, damit die Gäste zu keinem Zeitpunkt Durst leiden mussten.

Das Team um die Firma Geflügel Schmidt aus Neudorf hatte sich in gleich guter Manier um die Versorgung der Festbesucher mit fester Nahrung gekümmert. Das nahezu aufgebrauchte Angebot an Leckereien bewies, dass es allen Besuchern geschmeckt haben muss, und man hörte an mehreren Tischen schon die Vorfreude auf das nächste Fest.

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