Kirwavereine treten beim Gstanzl-Contest gegeneinander an

Weiherhammer. Dass ein Gstanzl mehr als nur Holleradi sein kann, haben 22 Kirwavereine aus der Region bewiesen.

Sauber schau’ns aus: die drei Gewinner-Kirwaleit mit den Organisatoren (von links) Harald Hiller, Dieter Bleisteiner, Anna Bauer und Markus Pleyer (5. von rechts) und „Bäff“ Josef Piendl (6. von rechts). Bild: Gerhard Müller

Bei dem „Radio Ramasuri Kirwa-Gstanzl-Contest“, den der Sender in Kooperation mit der BHS Corrugated auf die Beine stellte, haben viele junge Kirwaleit bewiesen, dass sie ihre Gäste auch mit bayrisch trockenem Humor zum Lachen bringen können.

Das sind die Gewinner

Den ersten Preis, dotiert mit 1.500 Euro, holten sich die Kirwaburschen aus Freudenberg. Über 1000 Euro für ihre Kirwakasse freuten sich die Kirwaleit von der Sulzbacher Woizkirwa und 500 Euro Preisgeld nahmen die Kirwaburschen und Kirwamadeln aus Weißenberg mit nach Hause.

Große Resonanz

Die anfänglichen Bedenken wegen einer zu spärlichen Teilnahme stellten sich als unbegründet heraus, die große Resonanz zeigte, dass man mit dem Contest die Kirwaleit richtig gekitzelt hatte, ihr Können auf dem Gebiet humoristischer Darstellungen abzuliefern.

Josef Piendl aus dem Landkreis Cham, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Bäff, war einer der sieben Juroren, der aus den vielen eingesandten Gstanzl-Beiträgen die besten drei heraussuchen durfte. Der Gstanzl-Sänger und Humorist der alten Schule ist unter anderem auch als Hochzeitslader überregional bekannt. Für die Findung der besten Darbietungen der Kirwaburschen und -madeln waren verschiedene Kriterien zu erfüllen, in einer letzten Videokonferenz der Jury wurden schließlich die Sieger festgelegt.

Die Moderatoren Dieter Bleisteiner und Markus Pleyer von Radio Ramasuri schilderte die Zusammenarbeit mit Harald Hiller und Anna Bauer, die von BHS-Seite dieses Vorhaben begleiteten, mit dem Ziel, die Kirwa-Gaudi in der Region mit einer kräftigen Finanzspritze in ihre Kassen zu unterstützen.

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